Beiträge von blechfreak

    Moin,

    im Serviceblatt könnten noch die Ölfilter für die Motoren aufgeführt werden, oder wenigstens deren spezifische Daten wie Gewinde, Durchmesser Dichtfläche, MindestVolumen und Überdruck Öffnung.


    der blechfreak


    Ich suche gerade wieder Ölfilter, und finde bei Daparto für den Bypass 0,8 bis 1,2bar.

    Selbst habe ich noch keine Angaben zum 3.3er Motor gefunden, wenn ich die finde schreibe ich es hier rein incl Quelle.

    Ich habe noch nicht im Werkstatthandbuch nachgesehen, aber da geht es bei dem dünnen Öl nicht um 0,1mm,

    Ich lese das Werkstatthandbuch gerade. Die Belagscheiben für das Axialspiel des Diff's gibt es in 0,04mm Schritten. Diese Genauigkeit muss man mit neuer Dichtpasste erreichen.

    Dieses Spiel wird übrigens so eingestellt: das Diff drehen und den Drehmoment davon messen, er muss irgendwo zw 0,8 und 0,9Nm liegen (sind jetzt nicht haargenau die Werte). Liegt er darunter, muss eine Belagscheibe mit 0,04mm mehr eingesetzt werden, liegt er drüber, eine 0,04mm dünnere Belagscheibe rein.


    Das Prozedere und die erwartete Genaugkeit ist mir zu explizit für dies hier:

    Da ein falsches Lagerspiel einzubauen ist eher theoretisch denke ich


    Im Whb heißt dieser Hals "Fortsatz", klingt schräg. Ich werde den nie wieder ohne Einmessen abbauen.

    Kannst du ausschließen dass es ein Radlager ist?

    Yes, ich habe versuchsweise alle vier neu gemacht.


    Da ein falsches Lagerspiel einzubauen ist eher theoretisch denke ich.

    Bei mir ist es praktischer Natur.

    Ich habe noch nicht im Werkstatthandbuch nachgesehen, aber da geht es bei dem dünnen Öl nicht um 0,1mm, eher um 0,01mm Spiel, das sehr schnell über- oder unterschritten ist, wenn der Hals mit Silikonmasse gedichtet wird. Je nachdem wie dick oder dünnflüssig die Masse ist.


    Das Geräusch hörte ich zum ersten mal, nachdem ich diesen Hals abgeschraubt hatte, um das Getriebe nach unten raus zu nehmen. Um dann den Motor nach oben raus zu nehmen.

    Vorher hatte ich das Geräusch noch nie in einem meiner Voyager gehört.


    Ich bin mittlerweile sicher, das es das ist.

    Ich frage mich, ob es vielleicht am Kraftstofffilter liegen könnte

    Moin,

    es klingt so, dann ist der Filter nach 2000km wieder dicht, er läuft zu mager, für das Steuergerät ist das Kennfeld dann schon überschritten, es kann nicht weiter nachregeln, und läuft mies. Filter tauschen ist mut nem leeren Tank am einfachsten, und ein neuer Filter ist ehe was positives und nichts teures.

    Theoretisch könnte es auch ne Zündspule sein die je mehr Dauer Motorwärme (warm/kalt ausdehnen, schrumpfen) irgend einen Konrakt verliert, ebenso Zündkabel.

    Ich hab nicht auf dem Schirm ob das Steuergerät solche Zündfehler erkennt.


    Aber der Spritfilter ist der einfachste Versuch von Eingrenzung.

    Die Frage war ob jemand daß Geräusch kennt und ja ich habe es an Hand des RGW Fahrzeuges versucht bildhaft einfach zu beschreiben, da das Prinzip das Selbe ist.

    Das du dies Bildhaft gemeint hast habe ich nicht verstanden, deßhalb war ich irritiert, weil es um das A604 41T Getriebe geht.

    Ich konnte deine abgekürzten Bezeichnungen auch nicht zuordnen, deshalb wusste ich nicht worauf du hinaus willst, und was das mit Meinem zu tun hat. Jetzt verstehe ich dich, sorry das ich so reagierte, das war nicht fair.

    Das Geräusch ist für mich deutlich anders als von einem Diff in ner Starren Hinterachse, die kenne ich brummend/dröhnend.

    Mein Geräusch ist schwer zu beschreiben, auch weil meine Reifen zusätzlich echt doof laut sind und ich nicht jeden Klang dem Einen oder Anderen zurdnen kann. Und das ist schon bei 200U/min mehr oder weniger recht verschieden.

    Ich hatte heute ein theoretisch passendes ausgebautes Diff in der Hand. Da wusste ich sofort den Fehler. Ich bin mir sicher, das es das Hauptlager vom Diff ist, wie du es sagtst.


    Und zwar steckt bei uns die lange Antriebwelle in einem geschraubten Hals von 7-10cm Länge. Irgendwann sagte irgendwer wenn der Hals ab ist, geht das Getriebe wesentlich leichter raus und rein Und ja, das stimmte echt, voll die Vereinfachung.

    Das da drin aber der Kegel vom HauptWälzlager des Diff's steckt, hatte wohl keiner, ich auch nicht auf dem Schirm. Als Dichmasse kam da was Silikonhaltiges aus der Kartusche ran, was ich auch für die Ölwanne nehme. Beim nächsten mal Hals ab- und dran schrauben können das schnell mal 0,2mm mehr oder weniger Spiel geworden sein, was voll Kacke ist und das Lager killt. Ich vermute mein Lager war zu eng, ich hörte es recht schnell, nachdem ich einen Motor überholte und einbaute letztes Frühjahr. Und wunderte mich noch, das ich mich nicht daran erinnerte das Geräusch vor Motorüberholung schon gehört zu haben. Da war völlig unklar woher es kam, weil zu leise und erst ab 120kmh.

    Diesen Hals werde ich nie wieder abschrauben, wenn das neue Lager dann mal eingemessen ist. Und die Schrauben einkleben. Das war voll der falsche Ratschlag damals und ich zu naiv.

    Das hat dieses ziemlich geile Getriebe nicht verdient.

    Hallo Joris,

    von dem letzten Bild, ist es möglich noch eines weiter weg zu machen? Weil diese Einengung des Rohres ist an einer Stelle, wo ich ehe eine Biegung in Erinnerung habe, auch eine Einengung. Deßhalb ist für mich nicht sichtbar, in wie weit die Verbiegung to much ist. Bei der krassen Delle im Schalldämpfer ist vieles möglich, das echt Kacke.

    Vorne vom Kat zum Krümmer das besorgt mich nicht. Die Dichtung ist sehr grob gesagt schon ein so halbwegs Kugelförmiger Ring und erlaubt viel Spielraum. Jedenfalls bei mir, ich schweißte alleine einen neuen Kat ein, das Rohr kommt nicht mehr völlig aus der gleichen Richtung zum Krümmer, ist aber sauber dicht. Die Schrauben mit Federn und der dicken Dichtung kaufte ich mal bei rockauto, kostete nicht wirklich was.

    Besorgt wäre ich das der Krümmer nen noch unsichtbaren Riss abbekommen hat. Ebenso aber auch, das der Lambdastecker zu nahe am Krümmer ist, die Hitze kann den hinraffen. Der weiße Nippel am Lambdastecker gehört in ein kleines Winkelblech mit Bohrung, senkrecht darüber hinten an der Ansaugbrücke. Bei mir hält der noch gut fest da.


    Kannst du bei laufendem Motor die Hand 10cm vom Auspuff entfernt an Stellen halten, wo Abgase rausgeblasen werden könnten, um die Stelle zu lokalisieren? Wo der Schalldämpfer verbogen ist, könnte das senkrechte Dämpferblech zum Rohr hin eingerissen sein.

    Doof sowas, ärgerlich...

    dann werde ich direkt ein Bremskolben Überholset mitbestellen zur Sicherheit.

    Wenn du die findest kauf die Bremskolben nicht in Stahl sondern in Pertinax. Das ist eine sehr alte Art von Kunststoff, da kann nix rosten oder sich fest fressen.


    So ein Überholset zu kaufen macht aber nur Sinn, nach dem deine Zangen zerlegt sind und sich noch als verwendbar erweisen (Innenfläche der Kolbenbohrung nicht beschädigt).

    Ja. leider. RGW Fahrzeug M412. Kein Spiel im Kardan Starrachsen Hinterrad Differential Eingangslager, aber diesen Muzak.


    Hier verstehe ich nur Bahnhof, das hat mit unseren Autos nichts zu tun. Wieviel Preußisch Blau hast du verbraucht?

    Standard sind 4 Kegelzahnräder in einen Differential für Starrachse.

    Sehr logisch, bis auf den Bezug zu unseren Autos..

    Schaltgetriebe und Differentialgetriebe sind hier zusammen in einen Gehäuse in Direktverbund. Zeichnung? Unterlagen? Evtl. technisch anders realisiert, speziell Übersetzung Schaltgetriebe zu Diff.-getriebe.

    Bist du im richtigen Forum?

    Schaltgetriebe?

    Ein Magnet ist bei uns von Haus aus in der Ölwanne.

    Danke das du dich hier beteiligst, hilfreich ist das leider nicht.

    Ich trag mich auch schon mit dem Gedanken und hab mir zu den Zweck einen von GS besorgt, davon gibts noch viele zu vernünftigen Preisen.
    Ich muss nur schauen, wie man mit der etwas stärkeren Krümmung umgeht, ansonsten dürften die Abmessungen eine gute Basis sein.


    Wenn der nur wegen der Krümmung nicht passt, dann könnte darin die Lösung liegen. Ich wüsste dann was zu tun ist, bin Karosseriebauer.

    Ich habe mir auch schon eine Lehre gebaut, mit der ich das Hinterachsrohr tauschen kann. Das dürfte bei den meisten von uns auch fällig sein...

    Wenn die Bremsscheiben bläulich sind, dann gehen eher die Bremskolben nicht sauber zurück. Theoretisch könnte man die Kolben rausdrücken und müsste sie und den Innenraum der Bremszange penibel sauber machen. Hinterher unbedingt Bremskolbenfett verwenden!


    Die Kolben haben Gummilippen die so gestaltet sind, das sie ohne Bremsdruck noch ein kleines bisschen weiter von alleine den Kolben rein ziehen, das nennt sich das so genannte Lüftspiel, damit die Kolben auch minimal Abstand zur Bremsscheibe finden. Wenn das nicht mehr funktioniert, bremst er immer ein kleines bisschen.

    Wenn die Kolben verschmaddert sind, werden die Scheiben blau, und die Beläge verglasen. Diese Gummilippen sind dann kaum noch wirksam.


    Du kannst ein Rad hoch bocken, auf die Bremse treten, und dann das Rad drehen. So erfährst du, ob die Sattelstifte zu wechseln ausreicht.

    Auch dieses Stahlteil das die Beläge letztlich in Position hält, kerbt über 30 Jahre ein, so das die Beläge es schwerer haben, ganz zurück zu gehen. Die sowieso immer notwendige Keramikpaste hilft da nur bedingt.


    Beim normalen Entlüften gibt es keinen Druck abzubauen. Auch der Motor muss nicht laufen.

    Sowas braucht es erst, wenn du den ABS Block per Software so richtig 100%ig entlüftest.

    Erlebt habe ich es nicht, deiner Beschreibung nach würde ich auf das Differenzial tippen, ist aber ein sehr schwammiger Blick in die Glaskugel...

    Ja, schwammig und auch naheliegend ist es. Vermutlich sind zwischen dem letzten Gang und dem Diff auch noch Lager. Weil es fällt schon auf, das bei Lastwechsel keinerlei Geräuschänderung ist. Wenn es direkt das Diff wäre, müsste sich das Geräusch verändern.

    Trotzdem ist doch eigentlich klar, das es in dem Bereich sein muss.

    Ausser es kommt von den Lagern, wo die ATW's drin stecken. Ich weiß es leider noch nicht, ob die ATW's direkt im Diff stecken. Vermutlich schon.

    Wenn man das Getriebe ausbaut, dann geht das ja wesentlich leichter wenn man diese einseitige Verlängerung zu der einen ATW raus schraubt. Da ist auch ein Kugellager drin. Das wäre die easyeste Variante.

    Moin Auch,


    ich habe ein Geräusch das schon länger da ist, gestern hörte es sich zum ersten mal to much an, also beängstigend.

    Es ist unabhängig von der Drehzahl des Motors, dafür geht es 1:1 mit der Drehzahl der Räder mit.

    Es hat was von nem leicht dröhnenden Surren das ca ab 80kmh hörbar ist und bis 120kmh zunimmt. Darüber wird es schwerer hörbar oder nimmt wieder ab.


    Ich habe alle vier Radlager gewechselt und die Manschetten der Antriebswellen geöffnet und mehr Fett rein gepackt, um das alles austuschließen.

    Getriebeöl ist schon 2x neu seit dem.


    Ich habe auch gecheckt ob die Motor/Getriebeeinheit mittig ist, so das beide Antriebswellen beim Einfedern genug Spielraum haben. Sonst könnte es sein daß das Getriebe zu weit auf einer Seite ist, und die Antriebswelle gegen das Radlager presst. Das war nicht der Fall.


    Gestern war das Geräusch bei 120kmh so arg, das ich Angst bekam.


    Ich checkte dann ob es einen Unterschied macht ob ich auf D fahre, oder nur auf drei Gängen. Es gab keinen Unterschied, auch nicht bei Lastwechsel.


    Nun deutet alles auf irgendwas im Getriebe hin. Da ich noch nie eines selbst aufgemacht habe (nur1x zugesehen) steh ich auf dem Schlauch. Auch wg der Kohle die das kosten kann, bin 100% abgebrannt am Ende des Sommer's (Dispo hart am Anschlag)


    Hat jemand ein vielleicht ähnliches Geräusch schon einmal selbst erlebt?

    Irgend ein Lager muss im Eimer sein.


    der blechfreak

    Moin Lupa,

    ich habe keinen über, aber fahre Grand Voyager seid 13 Jahren als einziges Alltags- und Urlaubsauto, und will kein anderes Auto mehr haben und fahren. Das Auto hat mittlerweile über die halbe Mio Kilometer. Für mich ist es das entspannteste Autofahren ever, und wenn ich wo anhalte, kann ich hinten drin schlafen. Der gute kennt fast alle Alpenpässe.


    Ich bin allerdings auch gelernter Kfztler und kann alles ausser dem Getriebe selber machen. Man sagt so, das der Schuster die schlechtesten Schuhe hat, so ist das auch bei mir. Aber in Wirklichkeit ist der Voyager sehr robust gebaut und auch einfach und kostengünstig zu reparieren und zu erhalten. Das kriegt im Grunde jeder Schrauber hin.

    Das teuerste ist immer der Rost.


    In Österreich wurde der Voyager ein paar Jahre bei Puch gebaut, dort ist es bestimmt leichter einen zu finden.

    Ich weis aber nicht wie dann die Zulassungsbestimmungen bei einem "Import" bei euch sind. Da die Schweiz keine PKW baut, sollte das eigentlich leicht machbar sein.