Ansaugbrücke 3.3 mit/ohne AGR

  • Moin....,
    bei einer Durchsicht habe ich einen Altschaden, einen Riss an einer Befestigungslasche der Ansaugbrücke, festgestellt. Ein ganz klarer Fall von Chaotenschrauber - Bolzen nicht gleichmäßig angezogen. Bevor mir das Gemisch abmagert und der Bock zu heiss läuft habe ich das Ding kurzerhand getauscht. Die von meinem 92'er Teileträger hatte keinen AGR Anschluss also habe ich ihn einfach verschlossen. Resultat: keine Fehler, absolut normaler Motorlauf, Verbrauch wie immer. Die neue alte Ansaugbrücke mit AGR Anschluss wartet nun auf den Einbau.

  • Das ist ja interessant,


    der Schlachter müsste dann doch ein US-Import sein oder? In Amerika gabs die ja als California-Modell mit Abgasrückführung. Die Allgemeinen Modelle hatten das nicht. So einer müsste es ja sein.
    Ist der Stecker für das AGR beim Schlachter denn vorhanden?
    Dann wäre der Kabelbaum im Motorradmodell ja auch nochmal anders. Ganz zu schweigen vom Steuergerät und deren Programmierung.
    Kannst du bei Gelegenheit die Teilenummern vom Schlachter abchecken?
    Interessant wäre hier ja Krümmer, Ansaugbrücke, Steuergerät, bzw. all das was sich vom EU-Modell unterscheidet.
    Wenn sich die Gelegenheit bietet wär ich sehr daran interessiert den Code von dem Steuergerät zu ziehen, das ist eine rarer Fund.


    Grüße

    Ich heiße nicht Wolfram, das ist nur mein Nickname.


    "Bestandener TÜV beim ersten Versuch bringt Unglück"

  • Evtl. kann ich hier mal anknüpfen.... Anlässlich des Einbaues der Gasanlage (Prins) hab ich mir eine Ansaugbrücke besorgt, unwissend über die Unterschiede aber nicht bemerkt, das die keinen AGR Anschluß hat. Diese schön sauber gemacht, ordentlich gelackt, zu Klemu geschickt...er hat auch nichts bemerkt und die Messingröhrchen schonmal eingesetzt das es dann vorbereitet wäre... Und falls was nicht geht einfach die alte Brücke wieder rauf könnte.

    Beim Schrauben dann den wesentlichen Unterschied bemerkt....kurz entschlossen den unteren Anschluß tot gelegt, oben war ja nichts.

    Es geht schlicht ohne, keine Fehlermeldung, kein anderer Verbrauch, bei der ASU kein Problem....alles schick...seit 8 Jahren :)

  • Es geht schlicht ohne

    Das ist nicht ganz korrekt (wie ich persönlich aus direkter Erfahrung berichten kann).

    Bei mir hat das Steuergerät erkannt dass das AGR blockiert wurde und hat dieses mit einer Fehlermeldung (Motorkontrolllampe) quittiert.

    Siehe auch dazu folgenden Fehler aus der Fehlercodeliste:


    32 ja EGR Solenoid Circuit or EGR System Failure Steuerkreisunterbrechung oder Kurzschluss im Steuerstromkreis des AGR-Magnetventils registriert oder Keine Änderung des Krafstoff-/Luftgemischs während des Diagnosetests registriert.


    aber:


    Da es für den Voyager sehr viele Varianten des Motorsteuergerätes gibt (AS; AS Federal Emissions, AS California Emissions und natürlich ES) kann es natürlich sein dass sich die Programmierung unterscheidet und die Funktion der Überprüfung mal mehr oder weniger korrekt (wenn überhaupt) derartiges erkennt.


    Um zu wissen ob das Motorsteuergerät noch das Originale ist (könnte ja auch mal gegen eins vom AS mit Federal Emissions (ohne AGR) getauscht worden sein), müsste man mit einem Diagnosegerät die Fahrgestellnummer aus dem Motorsteuergerät auslesen. Dann hätte man diesbezüglich Sicherheit. (oder man schaut auf die Teilenummer)


    Grüße

    Ich heiße nicht Wolfram, das ist nur mein Nickname.


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