Beiträge von Wolfram

    Hey,

    wenn du Glück hast ist es nur ein Ölfilter der sich aufgelöst hat und den Ölfluss blockiert, das gabs schonmal. Wie alt ist der? Marke? Typennummer?

    Vermutung ,die hintere Ventildeckel Dichtung.

    Ölverlust am hinteren Ventildeckel ist nicht schlimm und vermutlich nicht die Ursache deines Problems.

    schwankt die Öldruckanzeige nicht immer aber immer öfter

    In welchem Bereich schwankt die Öldruckanzeige? Unter welchen Umständen Schwankt die Anzeige? Beim Beschleunigen, Bremsen?


    Ich würde folgendes vorschlagen:

    Öl ablassen und dabei direkt zB durch ein Tuch oder ne olle Socke laufen lasen. Metall im Öl? Späne? Wie sieht das Öl aus? Am besten Fotos machen.

    Ölfilter entfernen und öffnen. Metallstaub? Späne?

    Fotos posten bzw berichten.

    Danach gehts so weiter:

    Ölwanne abbauen, da ist zusätzlich noch ein Netz vor der Öl-Ansaugung, so ein Rohr. Das sollte sauber sein.

    Rohr abbauen, Dichtung Prüfen, ggfs. ersetzen.

    Dann sehen wir weiter.

    Grüße

    Super, damit ist es also eindeutig ein S-Body und kein AS/ES, das sind schließlich ganz andere Autos.

    Vielleicht steht ja was in dem deutschen Spar-WHB

    Dazu steht auf der Seite im Wiki folgendes:

    Zitat

    Datein aus diesem Bereich können nur von classic-voyager.de Mitgliedern geladen werden.

    Ihr müsst mit eurem Benutzernamen und Passwort vom Classic-Voyager-Forum (http://www.classic-voyager.de) im Wiki eingeloggt sein („Anmelden“ ist oben rechts im Wiki)

    Hey,

    wenn dein Fahrzeug Modelljahr 1990 ist (10. Stelle der Fahrgestellnummer = L = 1990) dann ist es unter keinen Umständen ein ES.

    Damit wäre dein Voyager ein Modell erster Generation, diese heißen S-Body und wurden von 1984-1990 gebaut.

    Die Handbücher für ES/AS sind dann selbstverständlich nur eingeschränkt gültig.

    Vielleicht hilft dir in dem Fall das "Sparversion" Werkstatthandbuch aus dem Wiki weiter, das ist nämlich für den S-Body.

    Grüße

    Soo seit längerem gibt es jetzt mal noch ein Mini-Update.

    Ohne Bilder, aber trotzdem erwähnenswert war eine kleine Story mit der Gasanlage.

    Ab und an leuchtete die Motor-Kontrolleuchte und es war immer wieder der gleiche Fehler, #27. Das nicht nur einmal sondern direkt dreimal. Der gleiche Fehler war drei mal gesetzt. Immer wieder. Manchmal lange garnicht, dann ein paar mal schnell hintereinander.

    Das schlaue Wiki verrät folgenden Fehlercode:

    Zitat

    Injector Control Circuit

    Und was bedeutet das jetzt? Nun, es scheint Probleme nicht nur bei einem Schaltkreis der Injektoren zu geben, sondern bei allen dreien.

    Ja aber warum? Erstmal wegignorieren.

    Dann folgte eine längere Tour über die Lofoten und wieder zurück.

    Was fiel auf? Ab und zu ruckelte der Motor, das war nicht nur ein leichtes ruckeln sondern ein richtig enormes Aussetzen des Motors, man hatte das Gefühl man bleibt jetzt stehen und das wars. Nach dem Umschalten auf Benzin war das Problem sofort wieder weg.

    Noch etwas fiel auf, das Auto verbrauchte zusätzlich zum LPG auch noch Benzin. Ja ist normal, fürs Warmfahren braucht man ja Benzin. Man kann sich nur leider nicht auf ewig selbst belügen, irgendwann konnte es nicht ignoriert werden:

    Das Auto verbraucht gleichzeitig Gas und Benzin.


    Und jetzt?

    Das erklärt zumindest mal das Ruckeln, der Motor bekommt zu viel Sprit und geht fast aus.

    Aber warum? Wie kann das überhaupt sein? Das Problem war mal mehr vorhanden, mal weniger.

    Wenn doch etwas kaputt wäre, dann würde es doch die ganze Zeit kaputt sein? Oder? Oder?!

    Anscheinend nicht.

    Bei einer Gasanlage mit Injektoren ist es üblicherweise (bei einer Prins VSI auf jeden Fall) so, dass die Leitungen der Benzin-Injektoren durchtrennt werden und durch die Gasanlagentechnik hindurchgeschleift werden. Das ist notwendig, damit die Gasanlage die Benzin-Zufuhr abschalten kann. Das kann ein Motorsteuergerät natürlich nicht, dafür ist es nicht gebaut.

    Also trennt eine Gasanlage einfach die Verbindung der Injektoren?

    Nein.

    Warum?

    Weil das Motorsteuergerät erkennt wie viel Strom durch die Injektoren fließt und diese Werte kontrolliert. Damit kann ein Steuergerät erkennen, ob es einen Kurzschluss oder eine Fehlfunktion seitens der Injektor-Ansteuerung gibt. Fließt kein Strom ist was kaputt.

    Also muss dem Steuergerät der korrekte Widerstand eines Injektors im Gasbetrieb..vorgegaukelt werden...untermogeln, simulieren, fälschen.

    Man könnte auch sagen man muss den fehlenden Widerstand...emulieren.

    Da gibt es doch ein Teil einer Prins VSI 1. Der... Emulator!

    Und so sieht das Teil aus:

    Ganz früher war es bei der Prins VSI 1 so, dass dieser Emulator in den Kabelbaum integriert war. Da diese Idee natürlich schlecht ist wurde daraufhin der Emulator mit einem Stecker versehen. Hier scheint es verschiedene Teilenummern zu geben (6-Zylinder):

    - 091/71004

    - 091/71005

    - 091/71006/B

    Mit 80€ war das Teil jetzt nicht besonders günstig, aber einen Versuch ist es Wert.

    Also zur Halle gefahren mit dem neuen Teil dabei. Praktischerweise ruckelte die Karre wieder bis zum erbrechen. Der Motor war auf Gas nicht mehr in der Lage das Standgas zu halten und ist sofort aus gegangen wenn Gas weggenommen wurde.

    Also, alten Emulator raus, neuen rein. Motor gestartet und siehe da: seidenweicher Motorlauf.

    Es ist also klar, der Emulator war kaputt, und das schon ziemlich lange.

    Ich vermute dass in dem Emulator Transistoren/MOSFETs oder was auch immer da drin steckt gealtert sind und dann nicht mehr in der Lage waren die Benzin Injektoren ordentlich zu trennen. Dadurch ging etwas Strom an die Injektoren und haben so Benzin in den Motor gelassen.

    Nachprüfen kann man das nicht wirklich, die Module sind vergossen.


    Gastank:

    Beim Einbau des Gastanks wurden brav natürlich die von Stako mitgelieferten Schlosschrauben verwendet.

    Diese Schrauben waren nur leider Roh (nicht brüniert/phosphatiert wie ich vermutet hatte).

    Dementsprechend widerstandsfähig gegen Rost waren die Schrauben dann auch, nämlich garnicht.

    Dem Herrn vom TÜV schien die selbst gebaute Halterung nicht zu missfallen, die rostigen Schrauben waren natürlich nicht in Ordnung.

    Bei der Auslegung des Halters habe ich nicht vorgesehen dass man diese Schrauben tauschen kann wenn der Tank eingebaut ist.

    Also muss der ganze Tank wieder raus, und die Schrauben schnell ersetzt.


    Bei der Gelegenheit sind dann noch zusätzlich 8mm dicke Stücke eingesetzt worden um den Druck der Verschraubung zur Karosserie hin noch besser zu verteilen, die Karosseriescheiben von vorher schienen mir etwas dürftig.

    Dann wurde der gesamte Träger von innen noch mit FluidFilm AS-R konserviert und die Enden der Vierkantrohre mit Kappen verschlossen.

    Krass, sowas blödes

    Wichtig ist denke ich dass die planfläche der Auflage akkurat gereinigt wird und die Schrauben gemäß WHB angezogen.

    Aber sonst…wüsste nicht was da schlecht sein kann außer qualitativ schlechte Ware.

    Die Teilenummern finden sich in der 1995er Teileliste in Kapitel 4 - Blatt 145

    Ds hier müssten die Teilenummern für Langen Radstand mit FWD sein, aber am besten nochmal kontrollieren.

    Vorne: 4423780

    Hinten Links: 4683388

    Hinten Rechts: 4423787

    Liebe Grüße

    Um hier noch etwas Zusatzinfo zu geben:

    Das hier sind die Dachträger bis einschließlich Modelljahr 1991. Also auch noch das erste Modelljahr von ES und AS.

    Sehen zwar aus wie "richtige" Dachgepäckträger, aber die Füsse sind nur mit dem Dach verschraubt.

    Darunter findet sich keinerlei zusätzliche Strebe/Blech/Sicke oder irgendwas. Die Füße sind alleine und ausschließlich in das Dachblech eingeschraubt, dementsprechend stabil ist das ganze auch.

    Querlenker vom Voyager werden eher selten getauscht. Rost ist hier kein Grund zu tauschen, das ding ist ein massives Gussteil. Je nach persönlicher Fähigkeit kann man hier das vorhandene Teil überholen oder eben neu Kaufen.

    Traggelenke kann man bei Daparto kaufen und Ein- und Auspressen. Dafür braucht man dann natürlich entsprechendes Werkzeug oder eine Presse.

    zB

    SKF VKDS 318900

    oder

    FAG 825 0090 10

    Die Gummilager vom Querlenker haben die Chrysler-Teilenummer 5272084 und 5272098. Das Ein- und Ausziehen der Lager ist auch nicht ganz einfach.

    Bei RockAuto gibt es für diesen Fall Kits die dieses Problem umgehen, indem jedes Lager zweiteilig ist.

    Diese Gummilager tauscht man natürlich erst dann wenn die vorhandenen sichtbar kaputt sind.

    Einen "neuen" (Überholten?) Querlenker kann man ebenfalls bei RockAuto kaufen, da spart man sich das Überholen, bezahlt aber mehr.

    Hallo Judith,

    der Preis ist für den "Selbermacher" natürlich viel zu hoch, aber Teilehändler vor Ort können natürlich keine Internet-Preise machen.

    Bei der Teilesuche ist es grundsätzlich empfehlenswert sich in den Teilekatalog aus dem Wiki einzuarbeiten und dann ausschließlich mit Teilenummern zu arbeiten. Diese sind eindeutig und es kommt weniger wahrscheinlich zu Fehlern.

    Warum?

    Schöne Klicki-Klicki Kategorien bei Webshops sind teilweise schlecht gepflegt. Da sind dann Artikel falsch oder garnicht Kategorisiert und man findet nicht was man sucht.

    Ich fange immer an die üblichen Verdächtigen (Moto Integrator etc.) abzuklappern. Dafür eignet sich Daparto.de ganz gut, da bekommt man dann die ganzen Webshops angezeigt und die Versandkosten werden dann optimiert wenn man mehrere Sachen kauft.

    Wenn man so in Deutschland etwas nicht findet, kann man sich mal bei RockAuto.com umsehen. Da muss man beachten, dass der Versand und die Verzollung nochmal kräftig den Preis heben, dazu kommt noch der Versand aus verschiedenen Lagern.

    Grundsätzlich gilt: Wer billig kauft, kauft zweimal (und bezahlt dann auch zwei mal die Achsvermessung).

    Fangen wir mal an, die Chrysler-Teilenummern suche ich jetzt aber nicht raus:

    Spurstangen:

    SKF VKDY 328905

    https://www.daparto.de/Teilenummernsuche/SKF/vkdy328905?modelId=7c16f8ec

    Spurstangenköpfe:

    SKF VKDY 318911

    https://www.daparto.de/Teilenummernsuche/SKF/vkdy318911?modelId=7c16f8ec

    Lenkmanschette (das mit den Kabelbindern ist natürlich eher schäbig):

    SKF VKJP 2016

    https://www.daparto.de/Teilenummernsuche/SKF/vkjp2016?modelId=7c16f8ec

    Stoßdämpfer Hinten:

    Sachs 200687

    https://www.daparto.de/Teilenummernsuche/Sachs/200687?modelId=7c16f8ec

    oder

    KYB 344080

    https://www.daparto.de/Teilenummernsuche/KYB/344080?modelId=7c16f8ec


    Stoßdämpfer vorne:

    Stoßdämpfer vorne, Domlager:

    SNR KB686.00

    https://www.pkwteile.de/snr/1927643

    Stoßdämpfer vorne, Staubschutz:

    Sachs 900071

    https://www.daparto.de/Teilenummernsuche/Sachs/900071?modelId=7c16f8ec

    oder

    KYB 918600

    https://www.daparto.de/Teilenummernsuche/KYB/918600?modelId=7c16f8ec

    Stoßdämpfer vorne, Dämpfer (Gerüchte besagen dass die Sachs-Dämpfer etwas härter sein könnten, rappelig):

    Sachs 200685

    https://www.daparto.de/Teilenummernsuche/Sachs/200685?modelId=7c16f8ec

    oder

    KYB 635901

    https://www.daparto.de/Teilenummernsuche/KYB/235901?modelId=7c16f8ec

    Stoßdämpfer vorne, Federteller oben (sofern erforderlich, prüfen!):

    Marke egal

    https://www.rockauto.com/de/catalog/plymouth,1994,grand+voyager,3.3l+v6,1309980,suspension,coil+spring+seat+/+insulator,10444

    Stoßdämpfer vorne, Isolator unten (sofern erforderlich, prüfen!):

    Marke egal

    https://www.rockauto.com/de/catalog/plymouth,1994,grand+voyager,3.3l+v6,1309980,suspension,coil+spring+seat+/+insulator,10444


    Bremsscheiben vorne (Gibts für 15" und 14" Fahrwerke unterschiedlich, siehe Teileliste oder Service-Blatt; Ich gehe von 15" aus):

    Ich persönlich kann von den Brembo-Scheiben nur abraten, Verschleiß zu hoch.

    Ferodo DDF366

    https://www.daparto.de/Teilenummernsuche/Ferodo/ddf366?modelId=7c16f8ec

    oder

    ATE 24.0124-0193.1

    https://www.daparto.de/Teilenummernsuche/ATE/24012401931?modelId=7c16f8ec

    Bremsbeläge vorne (Gibts für 15" und 14" Fahrwerke unterschiedlich, siehe Teileliste oder Service-Blatt; Ich gehe von 15" aus):

    Ferodo FDB977

    https://www.daparto.de/Teilenummernsuche/Ferodo/fdb977?modelId=7c16f8ec

    oder

    ATE 13.0460-8009.2

    https://www.daparto.de/Teilenummernsuche/ATE/13046080092?modelId=7c16f8ec

    Macht unterm Strich ohne Isolatoren/Federteller mit den teuren Scheiben:

    421,66€ von Daparto (bzw. dessen tatsächliche Händler)

    43,92€ für die Domlager bei Pkwteile.de

    Man kann natürlich auch andere Domlager nehmen die dann von Daparto sind, dann spart man sich Versand.

    Mit günstigeren Scheiben von anderen Herstellern dürfte es auch nochmal was zu sparen sein.

    Grüße

    Der linke Reifen schleift bei Volleinschlag in beide Richtungen jeweils am Radhaus. Da kommt der Wert her.

    Sind andere Reifen als 205/70R15 montiert?

    Das sieht im Radhaus zwar nach viel platz aus, aber das ist selbst mit den Originalpellen echt richtig knapp.

    Der Querlenker(Lower Control Arm) ist doch auch fix, soweit ich mich erinnere und es lassen sich nur Spur per Spurstangenköpfe und Sturz per Dämpferaufnahme korrigieren oder übersehe ich gerade etwas?

    Das ist korrekt.

    Die Radlager hatte mir Bernd mitgebracht, sah nach AMI-Ware aus.

    Ich hab mir aus Amerika nen Satz SKF Lager bestellt, ich hoffe mal die taugen mehr. Ich persönlich habe generell das Gefühlt, dass die Aftermarket-teile nicht an die Originalqualität von damals rankommen.

    Die haben festgestellt, dass das linke Rad an sich ca 1cm zu weit im Radhaus sitzt.

    Wie wurde das gemessen?

    Vom Kotflügel aus kann man nicht messen, dessen Einbaulage ist ja nicht unbedingt fix.

    Die Position des Achsträgers vorne ist fix, bzw minimales Spiel. Der ist nicht verschiebbar. Dann bleiben noch Querlenker oder Spur/Sturz. Je nachdem wo man da misst kommt man je nach Falscheinstellung locker auf 1cm.

    Welches Radlager hast du gekauft? Ich hab vor zwei Jahren Radlager vorne von Kraft Automotive (4108500) benutzt. Da ist eins nach 30000km direkt wieder kaputt gegangen, deswegen leider auch absoluter Mist. Das andere hält noch.

    Naja, mit etwas Schnur an den Querleisten verzurrt denke ich schon dass das hält.

    Auf dem Dach sind ja auch so Schwarze Plastik-Rutsch-Dinger, eben genau dafür dass du dein Zeug direkt auf das Dach schmeißt.

    Aber ja, wer macht sowas? Koffer aufs Dach? Am besten noch mit dem Reißverschluss erstmal an der Seitenwand hochschieben. <X

    Aber vielleicht war das in Amerika nunmal so, kann ja sein.

    Wie dem auch sei, gut dass es die Träger für die Wasserrinne gibt. :thumbup:

    Lass uns doch mal wissen welche Träger du dir dann holst und passen, ist bestimmt auch für andere interessant.