Beiträge von blechfreak

    Hast du die Spurstange denn raus bekommen?


    Antwort

    In der Spurstange kann ich am Innengelenk keierlei Spiel spüren, also lasse ich die drin,

    Ich finde die Madenschraube schon ein zusätzliches Sicherheitsmerkmal. Der 2mm Punkt gestörtes Gewinde lässt sich per Schlüsselfeile wieder frei machen, und so oft wechselt man die Spurstange ja nicht im Leben einer Lenkung.


    Schlimm finde ich beim anziehen oder lösen der Spurstange, das man nicht wirklich woanders gegenhalten kann. Der ganze Power geht dann auf die Zahnstange, die Zähne und das Plastik, wo die Zahnstange gegen die Lenkstange (vom Lenkrad kommend) gehalten wird.

    FAZIT ZUR LENKUNG:


    Ich habe nun beide Spurstangenköpfe von den Achsen gelöst und entfernt.

    Wenn ich das Lenkrad leicht hin und her bewege, habe ich weiterhin das Geräusch. Damit ist klar, das es das Spiel im Lenkgetriebe ist das ich höre. In der Spurstange kann ich am Innengelenk keierlei Spiel spüren, also lasse ich die drin, und das Thema mit dem angebrochenen Inbusschlüssel in der Sicherungsinbus-Schraube verschiebt sich (wie so oft) nach hinten.


    Ich checke jetzt, was sich am Lenkgetriebe noch einstellen lässt.

    würde mich interessieren, ich sollte auch mal die Spurgelenke wechseln, schiebe das deswegen aber vor mir her

    Wenn du nur die Spurstangengelenke wechselst, dann braucht der Sturz hinterher nicht eingestellt werden. Der Sturz steht dafür, wie senkrecht das Rad steht.


    Du brauchst dann nur die Spur einstellen. Spur und Sturz kosteten letztes Jahr hier noch 80,-€ pauschal.

    0,1Grad Vorspur soll er im Ideal haben, der Toleranzbereich geht aber von 4Grad Vorspur bis 2Grad Nachspur, ein enormer Toleranzbereich!

    Vorspur bedeutet, das die Vorderräder vorne ein kleines bisschen näher beieinander sind, Nachspur bedeutet das das hintere Ende der Räder näher beieinander ist.

    Die Hinterräder haben eine Spurweite von 1578mm, die Vorderräder 1522mm.

    Mit ein bisschen Geometrie kannst du dir ausrechnen (lassen), was das an Zahlen auswirft. Ich hake per Schweißdraht in die hintere Felge ein dünnes Seil (ca 3mm) ein, das dort am Reifen anliegt, und ziehe den bis zum Vorderrad. Auf das Vorderrad lege ich ein 2,8cm breites Stück Holz oder Metall, das seitlich auf dem Reifen aufliegt. Am Seil sehe den Unterschied zwischen der vorderen und der hinteren Reifenflanke. Das mache ich so lange auf beiden Fahrzeugseiten, bis beide Räder absolut gleich stehen (100% geradeaus).

    Dann kann ich real sehen, wie groß die Differenz zw Seil und 2,8cm Holz auf der vorderen und der hinteren Reifenflanke ist. Die Differenz muss dann dieses im Idealfall 0,1Grad ausmachen, die das Seil an der vorderen Reifenflanke weiter vom Holz entfernt ist (leichte Vorspur).

    Dazu bitte die Mathematik und Geometrie bemühen.

    Nachmachen ist definitiv nicht zulässig!

    Moin Leutz,


    ich möchte die Spurstange rechts wechseln, sie macht ein hartes donnerndes Geräusch beim Fahren.

    Ich habe nun den rechten Spurstangenkopf abgebaut von der Achse, und wenn ich das Lenkrad bewege, habe ich weiterhin dieses Geräusch.

    Bisher war für mich klar, das dieses Geräusch von weit rechts kommt. Da es nun immer noch da ist, werde ich morgen den linken Spurstangenkopf auch von der Achse lösen, rechts wieder einschrauben, und checken ob das Geräusch weg ist. Dann wäre klar, das es die linke Spurstange ist, und ich habe mich getäuscht.

    Das kann aber auch am Lenkgetriebe liegen, und das befürchte ich nun!

    Ich kenne es von früher (bin 60 Jahre), das Lenkgetriebe eine Einstellschraube für den Andruck der Lenkschnecke an die Lenkstange im Lenkgertriebe hatten. Damit konnte man so ein Geräusch, wenn es erstmalig auftrat, beheben.

    Wenn das Lenkgetriebe schon zu ausgenudelt war, half das nicht mehr. Die Lenkung ging dann ziemlich schwer, wenn sie den Geradeauslauf (also die Mittelstellung des Lenkrades) verließ. Ist ja auch klar, nach 400TKM hat das Lenkgetriebe in der Geradeaus-Stellung die meisten Abnutzungserscheinungen und Schläge abbekommen, die Zahnstange ist dort am meisten abgenutzt, hat das meiste Spiel.


    Hat jemand eine Erfahrung, ob sich da noch was machen lässt?


    der blechfreak


    PS: eigentlich wollte ich nur das Problem (+Lösung) vorstellen, das der Konterinbus in der Spurstange (am Gelenk im Lenkgetriebe) den Inbus abgerissen hat. Das scheint aber nun das kleiner Problem zu sein.


    ...ich hab auch ne zweite gebrauchte Lenkung da, aber warum sollte die besser sein...

    Moin,

    wie im Titel schon steht, ich bekam den Versteller keinen mm zurück gedreht, er war fest gegammelt.

    Da ich ehe neue Bremstrommeln (logisch incl Belägen) einbaute, nahm ich die Flex.


    Nachdem die Front der Bremstrommel ab war kam ich an den Versteller, den ich an seinen Enden mit Ballistol einweichte. So kam ich auch mit der Rohrzange an ihn ran, und konnte ihn später zurück drehen.

    Wichtig ist bei dem Versteller ihn zu zerlegen, mit ner Messingbürste ordentlich sauber zu machen, und innen mit Keramikpaste einzuschmieren. Damit die Endstücken des Teils frei drehbar bleiben.


    Viel Spaß beim Flexen!

    Vergesst nicht den Feuerlöscher daneben zu stellen, der Tank ist nicht weit...


    der blechfreak

    Noch ein Hinweis dazu, wenn die alten Radlagerringe mit einem Dornen etc heraus geschlagen werden.

    Das funktionierte bei mir ziemlich gut. Dazu habe ich aber bei jedem Ring den Dornen vorne neu flach geflext.

    Rein gedrückt habe ich die Ringe wie oben von Brian beschrieben mit den alten Lagerringen, die ich auf der Aussenfläche dazu abgeschliffen habe. Das dauerte ne Weile bis so viel runter war, das sie auch wieder von alleine raus fallen, nachdem der neue Lagerring drin ist.


    ABER:

    Dadurch bekam die Auflagefläche der Lagerringe, also die Fläche auf der die Lagerringe letzten Endes aufliegen sollen, die bekommen Macken. Gerade wenn der Lagerring schon etwas heraus gekommen ist, gibts mehr Macken.

    Diese Macken führen dazu, daß die Lagerringe minimal schief drin sind. Das ist am Radlauf nicht messbar, aber man hört es wenn man das Rad dreht, und die Bremsbacken nicht rundrum gleichmäßig frei sind. Es gibt dann eine Stelle beim Drehen, wo die Bremsbacken leicht schleifen.

    Die Macken fühlt man mit dem Finger in der Nabe, ich fühlte sie am besten mit dem Fingernagel. Man sieht das aber auch beim genauen hin sehen.

    Beim ersten Lager habe ich die mit dem Dornen zurück geschlagen. Das hat nicht völlig sauber geklappt, wie ich hinterher beim Rad drehen merkte.

    Ich fand fürś Einpressen auch wichtig, das die Aussenfläche der Ringe sauber rein rutscht. In der Radnabe waren da auch Macken die sogar derber waren, deren Erhöhung ich genauso weg schliff, per Drehmel.

    Beim zweiten Lager nahm ich den Drehmel (Proxxon). Dabei ist es gar nicht so wichtig, das ich nicht zu viel weg nehme, denn das waren ja nur einzelne punktuelle Stellen. Der Rest der Auflagefläche ist entscheidend fürś saubere aufliegen. Die Macken entstehen ja nur an der Kante. Dieses zweite Rad dreht jetzt richtig schön sauber, neue Bremsbacken und -Trommel, das kleine Schleifgeräusch ist bei einer ganzen Umdrehung absolut gleich. So soll es sein.

    Wenn ich ein paar km gefahren bis, dreht es ehe frei.


    Beim Einpressen der Ringe mit dem dicken Schraubstock verwendete ich eine Verlängerung (60cm) am Knebel, und als sie ganz drin zu seien schienen, habe ich mit dem 2,5kg Hammer noch 3x leicht gegen die vordere Backe des Schraubstocken gehauen. Neue Radlager mit bis zu 34Nm anzuziehen, das kriege ich nicht übers Herz...


    der blechfreak

    Coole Anleitung,

    vor allem weil die Maße der Druckstücke dabei sind, echt großartig und Dankeschööön!

    Eines habe ich anders gemacht, weil ich was gegen Hammerschläge an der Mechanik habe:

    Radmuttern aufschrauben bis bündig mit Stehbolzen. Durch Hammerschläge rundrum die Radnabe aus der Trommel schlagen

    Da ich Inhaber eines fetten Schraustockes bin, habe ich die Bremstrommel auf der einen Seite des Schraubstocks mit einem 2cm Stahl gehalten, und auf der anderen Seite jeweils zwei Schrauben (incl Muttern wie auch oben beschrieben) an die andere Backe des Schraubstocks angelegt. Es war schon erstaunlich viel Druck nötig, bis es "knack" machte. Dabei lösten sich immer nur die gedrückten Schrauben. Also drei mal gedrückt.

    Und für das große innere Lager suche ich noch nach einer anderen Möglichkeit, als den Aussenring mit nem Bolzen aus der Nabe zu schlagen. Wenn ich da eine Idee habe, schreibe ich das hier. Das wird dauern, weil ich erst mal wie oben beschrieben vorgehen werde, mangels Zeit.


    Nochmal dankeschön, zumal im deutschen WHB dazu nichts steht.


    der blechfreak

    ...Tacho Geber mal getauscht ?

    Ich betone:

    Mein Auto hat diesen Geber nicht und das Problem ist gelöst, nicht mehr vorhanden, eine Fehlersuche obsolet.

    Da brechen gern die Plastik Ritzel weg

    Davon habe ich noch nie von gehört, mein erster war bei 500TKM und mein jetziger ist auch so viel gelaufen. Ohne sowas.

    ES KAM GANZ ANDERS


    Ich habe heute mal den Bodycontroller frei gelegt und am blauen Stecker gewackelt.

    Seit dem gehen wieder alle Instrumente. Ich kann den fehlerhaften Kontakt im Stecker nicht mehr raus kriegen, weil es geht einfach wieder alles.

    Ich erinnere mich, das ich in den elf Jahren zwei/drei mal die Situation hatte, das die Tachoeinheit 5 Sekunden brauchte, ehe sie etwas anzeigte.

    Das Problem ist jetzt keines mehr. Wenn es wieder kommt, vielleicht kann ich ja dann den Kontakt identifizieren und mit Galsfaserstiften reinigen.

    das klingt sehr nach dem Geber der beim ES


    Moin Holkal,

    das Auto hat sehr viele "Geber", die führen aber nicht dazu, das alle Instrumente im Tacho gleichzeitig ausfallen, immerhin sieben Stück. Ausserdem dürfte der Motor nicht mehr laufen, wenn ein Geber nicht mehr geht. Weil das Motorsteuergerät irgendwann nicht weiter nachregeln kann.

    Ich rechne damit, das beim Ausfall des Geschwindigkeitssensors das Getriebe in den Notlauf geht, dann fährt es nur nach einem festen Kennfeld. Weil Daten fehlen um den aktuellen Wert aller Einstellungen einschätzen zu können.


    Grüße

    der blechfreak

    So Moin Allerseits,


    seid Sonntag, meinem Start nach Hause von unserem Sommertreffen, zeigt die Tachoeinheit nichts mehr an.

    Mit folgenden Ausnahmen:

    - Check Gages leuchtet dauerhaft, wenn ich Sicherung 15 ziehe ist die aus

    - Birnchen hinter den Schrftzügen Door Ajar, Washer Fluid und Check Engine funktionieren noch, leuchten kurz auf, so lange Zündung an und Motor aus ist

    Aber kein Zeiger geht hoch und der Tacho geht null mit.


    Gleichzeitig zeigt die Digitalanzeige der Deckenkonsole nichts mehr ausser der Temperatur an.

    Das heißt, statt den Werten/Zahlen zeigt sie nur "--" an. Bezeichnungen/Buchstaben stehen noch da.


    Und gleichzeitig funktioniert die Zentralverriegelung über 30km/h nicht mehr.


    Das ist der Stand der Dinge. Wenn ich weiter komme und Zeit dafür habe dokumentiere ich hier meine Vorgehensweise und was dabei heraus kommt. Das erste ist natürlich der Schaltplan, und dort die Tachoeinheit zu finden.

    Von dessen Stecker aus werde ich dann vermutlich alle Kabelverbindungen möglichst weit (bei STG ist Ende) auf Durchgang durchmessen.