Karre läuft nicht richtig, verschiedene Symptome

  • Moin,


    ich hab seit ein paar Wochen Probleme, die diese Woche dazu führten das er zum Feierabend gar nicht mehr ansprang. Klar war wegen meiner Checks davor, das die Benzinpumpe nicht mehr genug Druck aufbaut. An dem Tag lief sie gar nicht mehr. Genau an dem Tag kam eine Neue aus Amiland hier an. Ok., jetzt springt er wieder an. Aber er zickt trotzdem.


    Z.B. wenn er kalt ist (und auf Benzin- ich fahre auch LPG), nimmt er das Gas nicht richtig an. Also aus dem Standgas das losfahren. Da kann er auch schon mal beim "von P auf D stellen" aus gehen. Wenn er dann auf LPG umgeschaltet hat, nimmt er das Gas sauber und sofort an. Auf Benzin dauert das richtig lange, aus nem Kaltstart heraus über 10 min bei Weiterfahrt, bis alles normal läuft.


    Aber auch auf LPG zickte er diese Woche rum, auf der BAB nach ca 70km verlor er allmählig Leistung, von 130 bis auf 80, zum Glück war da genau eine Ausfahrt. Und ich konnte gleich anhalten. Was mir hier auffiehl war, das er sehr laut über das Leerlaufregelventil Zusatzluft saugte, als ich da stand. Normal höre ich das nur wenn er kalt ist. Ich vergas vor lauter Schock auf der BAB auf Benzin umzuschalten, das hätte was zu sagen gehabt.

    Ich gab auf der BAB natürlich auch mehr Gas (incl Fehlzündungen) und er schaltete auch runter, aber an Leistung mangelte es trotzdem, er wurde immer langsamer.


    Zuerst sprang er also nur blöde an (wenn er wirklich kalt ist und es draussen unter 12 Grad), es dauerte immer länger, inzwischen hat er neues Leerlaufregelventil, Themperatursensor fürś Steuergerät, neuen Kraftstoffdruckregler, Lambda (war dran), die Benzinpumpe (deßhalb ist das Anspringproblem erst mal vom Tisch), Kerzen und Kabel neu mit Luftfilter (bei LPG tatsächlich wichtig) und das PCV Ventil, und ń anderes gebrauchtes Drezahlpoti und alle Unterdruckschläuche gecheckt und auch was behoben.


    Aber das mit dem tauschen ist auch so ne Sache, ich will lieber den Fehler irgendwie raus kriegen. Deßhalb schreibe ich hier davon.



    In der Vergangenheit hatte ich gleiche Symptome bei:


    AWD ein Schlauch innerhalb des Tanks der aus der Benzinpumpe kam war durch und ließ den Sprit im Tank zirkulieren, das war mein erster Voygaer, hat ewig gedauert den Fehler zu finden... Wenn er ansprang lief er zu mager und die Lambda war aus dem Regelbereich raus = rumzicken


    Ein undichter Raildruckregler führt auch zum längeren orgeln beim Anlassen, austauschen ist dann deutlich spürbar (wenn das alles ist)


    Ein uralter Temperatursensor, also der zwischen den Köpfen, kann das Auto in den Notlauf versetzen. Je nach Temperatur. Die Wirkung kommt allmählich und ansteigend. Die Dinger verlieren mit den Jahren die Ohmzahl, werden immer schwächer. Das Steuergerät "denkt" dann der Motor ist schon warm. Die Ohmzahl ändert sich wegen 5 Grad schon, also zum testen sollte man zwei in das gleiche Wasser legen (ein neues zum Vergleich), ob gekocht oder kalt. Und bloß nicht unten anfassen an der Stelle die am tiefsten im Kopf oder der Spinne sitzt, das sieht man sofort an der Ohmzahl, die wird sofort kleiner.


    Alter Sprit, da reicht manchmal schon wenn er ein jahr steht, erlebe ich auch mit anderen Autos so seid E10.




    Was als Check noch fehlt mangels Freude daran ist AGR, Nocken- und Kurbewellensensor tauschen. Und dann zählt auch noch ein Geschwindigkeitssensor im Getriebe für das Schalten und Walten des Steuergerätes für den Motor. Aber erst suche ich jetzt mal nach Infos welche Daten die Sensoren im funktionstüchtigen Zustand haben müssten.

  • Wolfram

    Hat das Label von ES auf AS geändert
  • Hab mal das Label geändert, weil es ja ein Dodge ist und der ist AS. :P


    Das Service Manual deckt nicht alle Sensor-Überprüfungen ab sondern verweist in Kapitel 3D - 30 (1995) auf das Powertrain Diagnostic Manual.


    Grundsätzlich macht es Sinn mal den "Adaptive Fuel Memory" mit einem Diagnosegerät zu löschen. Ich weiß nicht ob es reicht die Batterie abzuklemmen um das zu löschen.


    Leider ist es nicht ganz so einfach, dass Ohm o.ä. für "gute" Sensoren angegeben werden. Kurbel & Nockenwellensensor bekommen 8 Volt Versorgung, MAP und Drosselklappensensor 5V. Die Sensoren sollen im Betriebszustand auslesen werden, am einfachsten geht das mit einem Diagnosegerät.


    Die Infos stammen aus folgendem Buch (vor Facelift):

    81-699-0304


    Folgende Sensoren und Aktoren werden unter anderem vom Steuergerät gelesen/angesteuert:

    Aktoren:

    - EGR Solenoid

    - Ventil Tankentlüftung

    - IAC Schrittmotor (Leerlaufregler)

    - Zündspule


    Sensoren:

    - Fühler Wassertemperatur (der zwischen den Bänken unter der Zündspule, nicht der am vorderen Kopf)

    - Kurbelwellensensor (sitzt auf dem Getriebe)

    - Lamdasonde (Oxygen-Sensor)

    - MAP-Sensor (Ansaugbrücke)

    - Drosselklappensensor

    - Nockenwellensensor (weit vergraben unter der Zündspule)


    Nockenwellensensor, Kurbelwellensensor führen sowohl ins Motorsteuergerät als auch ins Getriebesteuergerät.


    Hier sind die Belegung vom Stecker am Motorsteuergerät:

    - Ports 5, 11 und 12 müssen gegen Masse weniger als 5 Ohm haben (Stecker vom Steuergerät abgesteckt)

    - 9 muss bei Zündung mindestens 10V haben (Stecker vom Steuergerät abgesteckt)


    Benzindruck prüfen:

    Mit Diagnosegerät Benzinpumpentest starten (Motor dabei aus), sodass die Pumpe durchgehend läuft. Alternativ Relais überbrücken (siehe entsprechenden Schaltplan)


    Der Benzindruck muss am Rail (Schrader-Ventil) zwischen 2,96 und 3,65 Bar liegen (normal 3,3 Bar).



    Zündspule:

    Das Überprüfen vom Hochspannungssystem der Zündspule und das Überprüfen der Zündzeitpunktverschiebung lasse ich aus.

    - die jeweiligen Coils gegen B+ müssen weniger als 2 Ohm aufweisen


    - Coil-Stecker gegen entsprechende Stecker am Motorsteuergerät muss weniger als 5 Ohm sein

    - 4 muss mindestens 10V haben (Zündung ein)


    Kurbelwellensensor:

    Dein Stecker wird anders aussehen, da dein Fahrzeug nach Facelift ist.

    - 1 muss über 7 Volt haben (Zündung ein)

    - Widerstand von 1 muss über 5 Ohm liegen (gegen 12V oder Masse weiß ich jetzt nicht)

    - Widerstand von 2 muss unter 5 Ohm liegen (gegen 12V oder Masse weiß ich jetzt nicht)

    - Widerstand von 3 muss unter 5 Ohm liegen (gegen 12V oder Masse weiß ich jetzt nicht)

    - Widerstand von 3 muss unter 5 Ohm liegen (Stecker Sensor zu Stecker Motorsteuergerät gemessen)


    Nockenwellensensor:

    Dein Stecker wird anders aussehen, da dein Fahrzeug nach Facelift ist.

    - 1 muss über 7 Volt haben (Zündung ein)

    - Widerstand von 1 muss über 5 Ohm liegen (gegen 12V oder Masse weiß ich jetzt nicht)

    - Widerstand von 2 muss unter 5 Ohm liegen (gegen 12V oder Masse weiß ich jetzt nicht)

    - Widerstand von 3 muss unter 5 Ohm liegen (gegen 12V oder Masse weiß ich jetzt nicht)

    - Widerstand von 3 muss unter 5 Ohm liegen (Stecker Sensor zu Stecker Motorsteuergerät gemessen)



    MAP-Sensor:


    - 3 muss über 4,4V liegen (Zündung ein)

    - 2 muss über 0.2V liegen (Idle, Sensor angeschlossen; Spannung lässt sich am besten dabei mit Diagnosegerät auslesen)



    Lambdasonde:


    - mit Diagnosegerät prüfen, dass Signal zwischen "Rich" und "Lean" schwankt (Idle, Betriebstemperatur)

    - 2 sollte unter 0,1V sein (Idle, Betriebstemperatur, Auslesen mit Diagnosegerät)

    - 3 gemessen gegen entsprechenden Stecker vom Steuergerät soll über 10 Ohm liegen



    Leerlaufregler (IAC):

    - alle Ports gemessen gegen die entsprechenden Port vom Motorsteuergerätstecker müssen unter 10 Ohm liegen

    - Motor im Idle, Stecker vom Leerlaufregler abgesteckt. Spannung vom jeweiligen Port messen. Kurzer Gasstoß an der Drosselklappe, Spannung muss kurz über 1V ansteigen.



    Tankentlüftung:

    - an 1 müssen 12V anliegen (Zündung ein)



    Drosselklappensensor (TPS):

    - 2 muss bei vollständig geschlossener Drosselklappe unter 1.0V liegen (Sensor auslesen via Diagnosegerät)

    - an 2 muss bei vollständig geöffneter Drosselklappe mindesten 3.6V anliegen (Sensor auslesen via Diagnosegerät)

    - 3 darf nicht über 6V haben

  • Hab mal das Label geändert, weil es ja ein Dodge ist und der ist AS. :P


    ...


    Grundsätzlich macht es Sinn mal den "Adaptive Fuel Memory" mit einem Diagnosegerät zu löschen. Ich weiß nicht ob es reicht die Batterie abzuklemmen um das zu löschen.

    Unter deinem Avatar steht ES, deiner hieß drüben aber auch AS. Warum heißt meiner jetzt hier auch AS?


    Das "Adaptive Fuel Memory", geht das auch mit dem SnapOn zu löschen, weißt du das?


    Ich mache mich jetzt mal schmutzig und gehe an den OT-, Nocken- und Mapsensor...


    Irgendwas hat es mit der Umgebungsthemperatur zu tun. Über 12 Grad ist alles wenig aufregend, je kälter und regnerischer, desto doller verschluckt er sich nach Kaltstart beim Gas geben aus dem Leerlauf heraus.

  • Unter deinem Avatar steht ES, deiner hieß drüben aber auch AS. Warum heißt meiner jetzt hier auch AS?

    Die amerikanischen (Dodge Caravan, Plymouth Voyager, Chrysler Town & Country) heißen AS, die europäischen (Chrysler Voyager) heißen ES.

    Da du einen Dodge Grand Caravan hast ist es ein AS.


    Das "Adaptive Fuel Memory", geht das auch mit dem SnapOn zu löschen, weißt du das?

    Ja das geht! Das SnapOn kann prinzipielle alles was das DRB II auch kann.

  • So, eben bei Punkt 8Grad zickte er wieder. Nach 20km BAB fing er an keine Leistung mehr haben zu wollen, nahm das Gas nicht mehr an, hatte Fehlzündungen wenn ich drauf trat, aber er schaltete dementsprechend schön runter.


    Ich fahre ja mit Autogas. Also habe ich zwei parallele System zur Auswahl.

    Ich schaltete auf Benzin um, und die Leistung war sofort wieder da.

    Ich schaltete direkt zurück auf Gas, und auch da war die Leistung wieder da *staun.

    Ich hatte nur noch zwei Kilometer, und die blieb es auch dabei.


    Ich glaube also nicht mehr an soetwas wie einen Sensor, weil der für beide Steuereinheiten gleich verwendet wird. Es muss etwas sein, das nur für LPG gebraucht wird. Möglich ist auch die Kabelage, zumal das normale Motorsteuergerät mit dem LPG Steuergerät Daten austauscht.

    Hoffentlich wird das nicht schlimmer wenn es richtig kalt wird, das ist hier nämlich angesagt.

  • Ich bin jetzt mal so ketzerisch und behaupte die Gasanlage ist nicht optimal eingestellt...

    Ich hab manchmal die gleichen Schwierigkeiten die du schilderst und meine Anlage ist definitiv nicht gut eingestellt.


    Ich vermute, dass vielleicht die kältere und damit auch dichtere Luft das Motorsteuergerät etwas anders regeln lässt. Wenn man mit der Gasanlage dann ohnehin schon an der Grenze des Regelbereiches ist gehts schief und der Wagen läuft nicht richtig..

  • Ne Prins VSI 1 lässt sich ehe nicht optimal einstellen, das ist Russich Roulette. Jedenfalls für mich.

    Da die Einstellungen sehr empfindlich sind habe ich ständig ein Minilappi im Auto und checke die Einstellungen so ungefähr jeden Monat. Allein der Luftfilter mit seinem sich kontinuierlich verändernden Durchsatz je nach Zugesetztheit erfordert schon ständiges Anpassen. Der kommt bei mir jährlich neu...


    Und ich habe damit schon reichlich rumgespielt (mein Motor ist ja ehe durch), aber das Symptom habe ich dabei noch nie erlebt. In den letzten Wochen habe ich die Einstellungen zwei mal gecheckt, halt aus diesem Grund. Es gab keine Veränderung der Rumzickereien.


    Dieses Glück hatte ich noch nicht: daß das Lappie dran war wenn der AS in seine Laune kommt. Das interessiert mich!

  • Vor ner Woche hatte ich es wieder, nach langer Zeit.


    Wieder auf der BAB (da möchte ich nicht liegen bleiben) fiehl die Leistung ab. Zum Glück wieder kurz vor ner Ausfahrt. Aber das Problem blieb, sogar als ich auf Benzin umschaltete. Auf der Landstraße wurde er dann nicht schneller als 50 incl Fehlzündungen... ...ich hielt am Waldrand, pausierte und rauchte eine. Dannach fuhr er mich noch 80km nach Hause. Ohne Theater.


    Wenn das nur alle drei Monate auftritt, ist Fehlersuche irgendwie unmöglich.

  • So, und dann hab ich ein zweites Problem, Lambdameldung 21 im Fehlerspeicher.

    Mit der Software der Autogasanlage kann ich das Lambdasignal schön ansehen, die Lambda ist erst sehr kurz drin. Und es ist die dritte seid August!

    Die Check Engine Lampe geht an, wenn mir mein Lambdasignal aus dem Bildschirm fliegt. Theoretisch müsste sie nach dieser Anzeige dann 3-4V liefern.

    Das ist total unmöglich, so ne Sprungsonde kann max 0,85V liefern.


    Ich hab den ganzen Tag Youtube und Lambdasignal geschaut. Werde gerade ein Experte. Aber mein Problem fand ich nicht beschrieben.

  • Ich schicke mal was Bildhaftes um meine Worte zu untermauern:

    Dieses Bild zeigt das Lambdasignal wenn alles läuft, das Signal ist gut willig und reagiert noch sehr schnell.

    Last euch nicht von den zwei Lambdasignalkurven irritieren.

    Beide Kurven sind von der gleichen Sonde, ich hab ja nur eine.




    Das folgende Bild zeigt das Lambdasignal, wenn es fast aus dem Bildschirm raus fliegt (auch schon erlebt, das es komplett aus dem Bildschirmbereich raus fliegt):

    Links im Diagramm schießt das Lambdasignal senkrecht nach oben.

    Hierdurch leuchtet die Check Engine Lampe und Fehler 21 wird hinterlegt.


    Sehr besonders (und unlogisch) finde ich die Anzeige oben links im Bild mit "Lambda1" und ihrem Wert 162.


    Dort schwankt der Wert normal zwischen 1 und 45, was den LambdaVoltś 0,5V bis 0,85V entspricht.

    162 entspräche dann 3,06V, die die Lambda real ja niemals erzeugen kann.


    Zum Hintergund. Obige Fotos bilden die Software der Prins Autogasanlage ab. Die ist direkt mit dem normalen Motorsteuergerät verbunden und nutzt meines Wissens dessen Kennfelder. Lediglich die Einspritzzeiten werden durch die LPG Software (und die eigenen LPG Einspitzdüsen) verändert.







    Was hat denn so eine Wiedergabe des Lambdasignals zu bedeuten???


    Wenn es heißt die Sonde misst den Sauerstoffgehalt des Abgases im Vergleich mit der Umgebungsluft (wird so definiert), wo misst unser Auto die Referenz = Umgebungsluft??? (andere mögliche Fehlerquelle)

  • ..., wo misst unser Auto die Referenz = Umgebungsluft??? (andere mögliche Fehlerquelle)

    Gar nicht woanders.


    Entweder hat die Sonde ausserhalb des Auspuffes eine Öffnung für die aktuelle Umgebungsluft,

    oder aber es ist einfach "normale" Luft als Referenzluft im Gehäuse.


    ...gelesen bei Hella.de, kfztech.de etc...


    Edith:


    In nem Bosch *pdf stand sogar, die Referenzluft kommt durch die Litze, weßhalb man niemals den Stecker mit z.b. Kontaktspray bedüseln soll...

  • So, ich hab viel über Lambdasonden gelesen, erstes Fazit:


    Lambdasondenfehler sind selten die Lambdasonden selber, gemeint sind eher unplausible Daten mit diesem Fehler.

    Entferne ich z.B. einen Unterdruckschlauch, kann das auch zu Fehler 21 führen (Nebenluft ist häufigste Ursache dafür).


    Bleihaltiges Benzin, aber auch überhaupt irgendwelche Kraftstoffzusätze killen die Sonde dauerhaft.


    Aber auch ein Motor der viel Öl verbraucht, macht ne Lambda schnell hinüber.

    Das halte ich bei mir für möglich, immerhin 400TKM auf dem Tacho.

    Andererseits verbraucht er ca nen halben Liter Öl auf 1000km, das ist noch nicht wirklich viel.

    Und die Sonde ist erst drei Monate drin...


    Ich glaube nicht, das die Sonde schon hinüber ist. Theorie:


    Mein LPG Steuergerät holt sich die Daten aus dem Motorsteuergerät, und variiert davon nur die Einspritzzeiten, den Rest regelt das Motorsteuergerät.

    Das Motorsteuergerät passt sich meinem Fahrverhalten an. Somit meinem Fahren auf Autogas. Wenn da was dauerhaft zu viel oder zu wenig ist....

    Meine Idee ist, ich klemme die Batterie ab und fahre mal 200-300km auf Benzin (Motorsteuergerät fängt bei null an).

    Dann stelle ich die Gasanlage neu ein (vorrausgesetzt der Fehler kam nicht wieder). In dem Fall wäre mein Motorsteuergerät nur "verlernt".


    Und zur Variante Motoröl werde ich das 5W30 raus hauen und 15w40 rein machen.Wenn es am Motoröl läge, sollte der Fehler seltener auftreten.

    Mehr fällt mir nicht ein heute.

  • Leider leuchtete heute Morgen, als ich nur noch auf Benzin fuhr wieder die 21. Somit ist der Fehler nicht auf die Autogasgeschichte beschränkt.


    Als nächstes checke ich jetzt die Leitung von der Sonde zum Steuergerät. Wenn die 100%ig ist, dann bleibt nur noch entweder das Steuergerät über, oder eben die Sonde (was ich nicht glaube).


    Wobei ich ja zwei Steuergeräte habe, eins von Chrysler, und eines von Prins.

  • Zwischenstand:


    Nix wirklich neues erfahren...


    Ein Kfz Meister riet mir zu dem Problem, das er selten mal während der Fahrt die Leistung verliert und fehlzündet, den OT Geber zu tauschen. Er meinte das er öfter erlebt hat, das die, wenn auch selten, bei heißem Motor spinnen. Wenn sie alt sind.


    Ich hab den getauscht, genau das Problem kam tags drauf aber zum dritten mal. Da half es auch nichtś mehr auf Benzin umzuschalten. Die Leistung wurde auf der Autobahn immer mieser (auf LPG wie auf Benzin), ich war wieder runter auf 80kmh. Da legte ich den Leerlauf ein, machte rollend die Zündung aus und startete wieder, und dann stimmte auch wieder alles. Der Fehler ging raus weil die Zündung kurz aus war.


    Alles zu merkwürdig...


    Der nächste Plan:


    ich entfernte alle Sicherungen des LPG Steuergerätes, zog dessen Lambdasignal Kabel, das Steuergerät hat jetzt keinen Strom mehr, kann nicht mehr agieren. Ich habe den Tank voll Benzin und fahre damit jetzt erst mal nur noch auf Benzin.


    Das probierte ich ja letzte Woche schon, aber da kam der Lambdafehler genauso schnell wieder. Nur war dabei das LPG Steuergerät noch aktiv und eingebunden.


    So bin ich jetzt drei mal den Arbeitsweg gefahren, und bisher ohne Lambdafehler. Hoffentlich bleibts dabei, dann ist klar das es an den LPG Komponenten liegt. Denn die kommunizieren mit dem normalen Motorsteuergerät.

  • Tonfabrik Rheine hatte mir in der WhatsApp Gruppe die Beschreibung für Fehler 21 geschickt.

    Davon trifft auf meinen Fehler zu:

    - Lambdasondensignal ständig auf Mittelwert

    und nach 30 Sekunden schießt das Signal hoch und der Fehler wird zu:

    - Lambdasonden-Signalspannung ständig über Normalwert

    Bisher konnte mir kein Kfz-Profi oder Meister oder Lehrausbilder sagen, wodurch sowas zu stande kommen könnte, das kannte bisher keiner.


    Was ich noch nicht gecheckt habe sind die Kabel zum Motorsteuergerät, ob da ne Unterbrechung ist o.Ä.

    Wenn die sauber sind, sollte es eigentlich das Dodgesteuergerät sein, das einen Fehler hat, oder verursacht.

    (Wenn die Lambdasonde ausgeschlossen ist, und da bin ich auch unsicher...)


    Und ich bin mir nicht sicher, ob das LPG Steuergerät oder dessen Emulator nicht doch auf das Motorsteuergerät einwirken, auch wenn alle Sicherungen raus sind und kein Saft anliegt. Denn schließlich gehen die Signale vom Motorsteurgerät erst in das LPG Steuergerät, und erst von da an die Benzindüsen. Wenn da drin z.B. ein Wackelkontakt wäre, dann wackelte der auch wenn ich auf Benzin fahre. Aber das blicke ich alles noch nicht, gerade die ganze LPG Verkabelungsgeschichte.

  • Ich fahre jetzt seid drei Tagen und 130km auf Benzin, wobei das LPG Steuergerät ohne Strom ist. Die Fehlermeldung 21 trat jetzt zwei mal auf.

    Auf Gas gefahren trat die Fehlermeldung bisher 6-10x bei der Strecke zur Arbeit und zurück auf, das macht mich etwas stutzig.


    Zur Sicherheit habe ich einen Emulator und ein Steuergerät für die Prins Anlage gekauft, -die sind aber noch nicht da. Weil er läuft auf Benzin wesentlich sauberer, nimmt das Gas besser an usw.


    Ich werde jetzt mal nen Ölwechsel mit Filter machen (mit 15W40 statt 5w30), schauen ob das irgendwas ändert. Denn im Hinterkopf habe ich trotz allem das der Motor schon deutlich über 400.000km hat, und darin auch ein Potential für die Probleme liegt.


    Gestern sprach ich mit einem KFZ Elektronik Ingenieur, und das war das erste mal das jemand eine klare Meinung zu meinem Problem hatte. Er sagte, das kann nicht die Lambda sein, das müssen die Kabel oder sicherer das Steuergerät sein. Als ich sagte das ich wegen LPG zwei Steuergeräte habe winkte er ab, so weit geht sein Wissen nicht.


    Ich probiere das trotzdem mit dem Öl...

  • So, heute habe ich die Kabelage kontrolliert.

    Die Lambda holt sich ihre Masse gleich nebenan an der Lima. Die Kabel habe ich alle abgeschraubt, die Kontaktflächen blitzeblank gemacht und mit Polfett wieder zusammen geschraubt.


    Da das Problem ja erst auftaucht, wenn im Motorraum Hitze anwesend ist, habe ich direkt eine neues Kabel vom Lambdastecker zur 41 am Motorsteuergerät gelegt. Ich habe vorher die normale Verbindung vermessen und die Kabel und Stecker "geknetet", aber dabei zeigte sich nichts signifikantes.


    Jetzt heißt es fahren und schauen ob die Fehlermeldung 21 wieder kommt.


    Wenn ja, bin ich kein Stück weiter, ausser das ich Fehler ausschließen konnte.

    Das bedeutet dennoch, dann kann es nur noch an der Elektronik liegen.

    Diese ist bestellt und im Anmarsch.

    Bis auf das Chryslermotorsteuergerät, da finde ich bisher keines angeboten.

  • Heute blinkte die 21 wieder, es lag also nicht an der Verkabelung zwischen Lambda und Motorsteuergerät, also am Lambdasignalkabel oder dessen Masse.


    Als nächstes werde ich den Emulator der LPG Anlage wechseln. Der gaukelt dem Motorsteuergerät vor (wenn ich auf LPG fahre), das die Benzindüsen nach Vorgabe laufen (real sind die dann abgeschaltet). Sonst würde das Motorsteuergerät ja einen Fehler bei den Düsen erleben.