Beiträge von Wolfram

    Schwierig finde ich es mit so einem Thermostat fürś Getriebeöl. Dieses Thermostat müsste eigentlich direkt an den Schlauchasatz des Getriebes, also sehr nahe am Getriebe sein. Ansonsten, wenn das Termostat am Kühler ist, dauert es laaange bis die Hitze am Thermostat ankommt.

    Aber warum? Das Thermostat wird doch vom Getriebeöl umflossen. Man hat:

    Getriebeauslass -> Wasser/Öl Wärmetauscher -> Thermostat -> Rücklauf

    Dadurch ist der Kühlkreislauf fürs Warm fahren möglichst klein. Sobald die Temperatur des Öls dann ansteigt, wird zusätzlich der Luft/Öl Wärmetauscher durch öffnen des Thermostats aktiv. Und zu kalt kann es dann ja auch nicht werden, das würde der Thermostat dann direkt regeln, so wie ich das Teil jetzt verstehe. Ob es sich dabei nah am Getriebe befindet oder nicht müsste doch egal sein, oder?

    Hier ist ein Foto von dem Dingen

    Hey,

    Beitrag verloren gegangen beim upgrade, deswegen nochmal.

    Pardon, Administration ist informiert.

    In allen Anleitungen die ich bis jetzt gesehen habe steht dass der Zusatzkühler nach dem Wasserkühler kommt.

    Da gibt Chrysler dir vollkommen recht.

    Stand 1995 gibt es "Standard Duty" und "Heavy Duty". Standard Duty ist nur die Kühlung durch den Wasserkreislauf und heavy Duty mit einem zusätzlichen Getriebeölkühler nach dem Wasserkühler, also genau wie r0b sagt.

    Ich hatte mit Getriebe Schwan telefoniert und er hatte diesbezüglich gesagt, dass er deswegen auch von einem sehr großen Luftkühler abrät, weil dann tatsächlich das Öl zu kalt wird.

    Davon abgeraten die Kühlerkonstellation umzustellen hat er aber nicht, als ich gefragt habe :/

    Wenn Zeit und Lust da ist werde ich mal Messungen erstellen, ich würde das gerne mal irgendwie anhand von Daten sehen können.

    Mein Standpunkt ist da momentan auf recht dünnem Eis :|

    Sieht echt gut aus!

    Dankesehr, sind auch alle ganz stolz :D

    Ich habs jetzt noch nicht ausprobiert, der Tank ist noch auf seiner ersten Füllung.
    Im Stadtverkehr verbrauche ich (jetzt nicht erschrecken; ich fahrgrundsätzlich auf Druck) ca 17 Liter Gas
    Auf der Autobahn bei 110-120kmh sind es so 11-12L Autogas.
    Das macht nach Adam Riese 420-600km effektiver Reichweite.

    Schön ist, dass sich der Aktionsradius um die Tankstelle natürlich vergrößert. Ich tanke fast immer da und dann kann man sich das Zwischentanken an den "teuren" Tankstellen sparen.

    Find ich aber krass dass es das woanders auch noch so günstig gibt! Die andere günstige Tankstelle die ich in DE kenne steht in Münster an der B51 hinter Autoteile Wittich. Ich weiß nicht was die grade kostet, aber die ist eigentlich immer die günstigste im Umkreis gewesen, und hat immer offen.

    Das günstigste an meiner Tankstelle hab ich gesehen als die Corona-Geschichte grade richtig losging, 21,7 Cent der Liter. :thumbup:

    Soo ich hab mal noch ein anderes Set ausprobiert, und zwar ein Set Focal 690CA für hinten.
    Im Gegensatz zu den JBL, haben die nur einen Hochtöner in der Mitte statt zweien.
    Ich empfinde den Ton etwas wärmer und nicht so scharf wie bei den JBLs.

    Die Passgenauigkeit war besser als bei den JBL, ich habe hier die 4,8x13er Schrauben verwendet.

    Die Hochtöner sind abgewinkelt und drehbar, so kann man sich die Lautsprecher schön einstellen. Das hat davonstehlend auf jeden fall ein klaren Unterschied gemacht.

    Mal schauen was sich noch so für vorne findet..

    Soooo,

    der Halter wurde in feinstem Brantho 3in1 lackiert und hat eine Woche zum trocknen bekommen.

    Das alte Multiventil wird, obwohl es noch passen würde, beim neuen Tank nicht weiterverwendet. Ein neues kommt an seine Stelle.
    Das Ventil ist ein Tomasetto AT-02. Wie man sehen kann mittlerweile mit Plastikröhrchen statt Metall.

    So sieht der Filter nach knapp 100k Gas-Kilometern aus.

    Das Montagematerial ist auch neu.

    Der Träger wird von Innen mit FluidFilm AS-R und einer Hohlraumsonde versiegelt.

    Auf die Enden der Rohre kommen 40x60mm Abdeckkappen, damit da kein Schmutz raus kommt.

    Leider gabs beim zusammenbauen ein Malheur. Da ich für die anderen Verschraubungen alle Schrauben in der Güte 10.9 gekauft hatte, war der Drehmomentschlüssel auf deren Drehmoment eingestellt. Die neuen Schlossmuttern des Tanks sind allerdings nur 8.8. dadurch hat sich das Gewinde von der Schraube verabschiedet und die Schraube musste herausoperiert werden.

    Mit den originalen Schlossmuttern und Sicherungsmuttern wird der Tank dann endgültig am Halter befestigt. Der Tank hat oben drauf FluidFilm Liquid A. Eigentlich wollte ich da mein MikeSanders Fett drauf schmieren, aber ich hab den Eimer nicht gefunden.

    Der Tank wird dann mit einem Wagenheber unter das Fahrzeug gehalten und von oben mit 10.9er Schrauben verschraubt. Um das ganze zu vereinfachen habe ich die Karosseriescheiben mit Loctite an die Mutter fixiert. Von unten muss dann die Mutter mit Unterlegscheibe an die richtige Stelle dirigiert werden.

    So, fertig!

    Mit reichlich Platz zur Anhängerkupplung und Auspuff.

    Als erste Betankung lohnt sich dann auch ein Umweg ins günstigere europäische Ausland. Mit 72Litern Füllvolumen kann man doch ganz gut leben.

    Soo, bald gehts dann mal zum TÜV zum den neuen Tank abnehmen zu lassen.

    Also die runden Tanks die etwas aussehen wie ein Donut (Toroidal-Tanks) gibt es mit einem 30 Grad Ventil und einem 0 Grad Ventil. Das 30 Grad Ventil kommt in die "Mitte" vom Donut und wird bei Tanks für die Ersatzradmulde verwendet. Die 0 Grad Ventile kommen bei Unterflurtanks zum Einsatz und sind seitlich am Tank. Wie der Name schon sagt kommen diese Tanks unter das Auto. Ob Tanks für die Ersatzradmulde keine Zulassung für unters Auto haben weiß ich nicht. Es macht allerdings keinen Sinn einen Unterflurtank in das Auto innen einzubauen oder einen Muldentank unter das Auto.
    Zylindertanks gibts dann auch noch, die hat man oft bei Pickups auf der Ladefläche. Möglich dass die unter das Auto dürfen, hab ich so aber noch nicht gesehen.

    Es passiert wieder was!

    Nach der mehr oder weniger gescheiterten Aktion letzen Jahres mit Gastankhalter v1.0 folgt jetzt v2.0.

    Das alte Design war zu schwer und ziemlich Brutal.
    In der neuen Version wird jetzt ein 60x40mm Vierkantrohr mit 2mm Wandstärke als Grundlage verwendet.
    Das alte war quadratisch und zwischen 50 und 60 mm mit 4 mm Wandstärke.

    Der Halter is notwenig, weil der alte Tank 620x270 war und der neue 720x270. Der Durchmesser ist also um 10cm gewachsen.
    Der alte Tank war mit den beiden ollen GZWM Tankbändern befestigt. Da allerdings die Streben unter dem Auto nicht gleich dick sind auf denen der Tank auflag, war dieser nach vorne gekippt. Dadurch verlor man etwas Bodenfreiheit und Tankvolumen, da der interne Überlauf der Multiventils etwas zu niedrig lag.
    Die Befestigung dient also zum einen der geraden Befestigung unter dem Boden und zur Verschiebung des Tanks soweit nach links wie möglich. Neue Löcher in der Karosserie kommen dafür natürlich überhaupt nicht in Frage ;)

    Ein noch größerer Tank mit 720x300 stand zur Debatte, wurde aber wegen finanziellen Gründen und der Bodenfreiheit nicht umgesetzt. Der jetzige Tank hat 230€ gekostet mit 92L Brutto (73,6L Netto), der größere hätte 330€ gekostet mit 103L Brutto (82,4L Netto). Diese 8,8L realer Unterschied wären zwar noch schön gewesen, aber was solls.

    Zunächst wurden wieder die Ausschnitte für die Stege unterm Auto gefertigt.

    So sieht das Teil dann nach einen Tag Arbeit mit zwei Mann aus.
    Die Biegung der Materials kommt von der Eigenspannung des Materials an den Ausschnitten. Vom Flexen und Schweißen kommt das nicht. Etwas hochwertigeres Material würde das vielleicht nicht machen, aber das ist nicht so schlimm, weil der Tank und der Unterboden das ganze so dahin ziehen können wo sie es gerne hätten.

    Probehängen unter dem Auto sieht schonmal recht gut aus. Durch die 40mm Dicke des Materials wurde hier auch nochmal die Bodenfreiheit erhöht. An den Stegen ist kaum noch Platz verschwendet.

    Die Konstruktion wird zunächst auf den Tank geschraubt, dann erst unter das Fahrzeug.
    Zusätzlich wurde der Tank noch etwas gedreht, damit das Multiventil genug Platz hat, das wird man später aber noch besser sehen.

    Probehängen unterm Auto. Das Ergebnis kann sich echt sehen lassen. Der Tank hängt deutlich grader als der alte. Nach links sind nur Anhängerkupplung noch ca 2-3mm Platz damit der Tank möglichst weit weg vom Auspuff sitzen kann.

    Das anpassen des Materials und das ständige Probeliegen haben das ganze sehr zeitraubend gemacht. Bis zur ersten Lackschicht waren es zu zweit zwei volle Tage Arbeit.

    Jetzt hängt der Halter in der Werkstatt und trocknet :)

    Ich würde aus der Zeichnung die Flussrichtung ändern, sodasss der Luftkühler als erstes durchströmt wird.

    Man möchte das Getriebeöl ja nicht unbedingt auf Gedeih und Verderb kalt haben, es spielt auch eine gleichmäßige Temperatur eine Rolle.
    Es ist auch nicht besonders toll in ein Betriebswarmes Getriebe 40 Grad kaltes Öl einzuleiten (ist natürlich die frage bei welcher Kühlergröße sowas passiert).

    Deswegen ist es denke ich eher besser zunächst den Luftkühler zu durchfließen, und dann danach das potenziell kalte Öl wieder über den Wasserkühler zu erwärmen, um eine (möglichst) gleichmäßige Temperatur zu erreichen, die dann auch noch möglichst kalt ist.

    Wie im anderen Thread schon erwähnt würde ich das gerne mal mit einem Temperaturlogger genau überprüfen und mit verschiedenen Kühlervariationen und Konstellationen durchprobieren.

    Ich werde bald mal mit diesem Thermostat:
    https://www.sandtler24.de/mocal-thermost…uehler-602.html

    einen Aufbau machen mit großem Getriebeölkühler im großen Kreislauf und dem Wasserkühler im kleinen Kreislauf. Mit einem Thermostat ist eine gleichmäßige Temperatur ins Getriebe hinein dann auf jeden fall gegeben.

    Für 90 Grad scheint es dann noch ein alternatives Thermostat zu geben, ich weiß jetzt nicht wie viel grad das originale hat:
    Das originale fängt sich wohl bei 74 Grad zu öffnen und ist bei 80 Grad voll offen.
    Das alternative ist bei 90 Grad voll offen.
    https://www.sandtler24.de/mocal-austausc…ate-200129.html

    Ja solche Listen sind auch schomal auf den Verpackungen von Getriebeölkühlern zB von Haynes zu sehen.
    Was man davon jetzt konkret hält..ich weiß ja nicht.
    aber ich gebe dir recht, heißer als 100 Grad muss nicht sein (passiert trotzdem).
    Einen eigenen kühler MIT Lüfter hatte ich garnicht auf dem Schirm. Geht bestimmt. Frage ist nur wohin damit ?(
    Interessante Angelegenheit aber auf jeden Fall.

    wir es bald irgendwann mal versuche zu geben :D suche nur noch einen 4-Kanal temperaturlogger der kein Vermögen kostet

    Hey hey,

    Sehr interessantes Thema.
    Hast du denn schon einen zusätzlichen Kühler drin? Also vor dem Klimakühler? Da gab es nicht immer einen kühler standardmäßig. In Europa zwar schon, aber der Dodge ist ja nicht europäisch.

    Grundsätzlich gibt es ja auch einen Wärmetauscher mit den Kühlwasser, der sollte man immer mitbenutzen, damit das Öl nicht zu kalt wird (wenn man einen Riesigen kühler benutzt oder im kalten winter).

    Einen zusätzlichen (größer als originalen) kühler einzubauen ist grundsätzlich zu empfehlen.

    der Aufbau ist dann wie folgt:

    Ausgang Getriebe -> Luftkühler -> Wasserkühler -> Getriebeeingang

    Ich werde da bald auch mal noch ganz ausführlich was zu erarbeiten, aber das ist noch nicht spruchreif.

    liebe Grüße

    Hey guten Abend,

    mist, jetzt wollte ich eigentlich schon mal so ne federnaufbereitung fotografisch gepostet haben, hab’s aber nicht gemacht. :D

    Schau mal in die Teileliste aus 1995. Da wirst du sehen dass es einige (ich glaube 17) verschiedene Federn für hinten gibt.

    „mal eben“ also eine neue kaufen wird also eher nicht genau die Feder bringen die du drin hast.
    Teilweise habe Federn nur eine Federlage, manchmal 4.

    Sinnvoller wäre es vielleicht deine Federn auszubauen, zu einem Federnschmied (Federn Rüter in Dortmund kann ich empfehlen) zu schicken und dort wieder schick machen zu lassen.
    Da kannst du auch sagen dass zB 5cm mehr drauf sollen.

    Grundsätzlich käme da folgendes auf einen zu:
    - Blattfeder Verklammerung mit Gummi (Moparshop ca 40€)
    - ggfs. Blattfeder Gleiteinlagen (Moparshop 50-100€)
    - Blattfederbuchsen (eBay 50€)
    - Federn beim Schmied 150€ (Preis vom Rüter)

    Ganz abgesehen davon würde ich aber klar zu den Zusatz Spiral-Federn von MAD raten. Ich gab die drin und finde die richtig gut, selbst mit einem Motor + Getriebe + komplettem Allrad Antriebsstrang + Achsen im Kofferraum geht die Karre nur leicht in die Knie.

    Grüße

    Also der Motor bewegt sich grundsätzlich schon ein gutes Stückchen, wie viel das jetzt ist kann ich dir nicht sagen.

    Die Drehmomentstütze finden du vorne unter der Stoßstange, da sollte auch ein Abschlepphaken sein.
    Das Material ist Gummi, wenn das rissig oder zerfleddert ist, kommt es seiner Arbeit nicht mehr nach.
    Das Teil ist günstig und einigermaßen einfach zu tauschen.

    Hier eine Zeichnung aus dem 1995er Service Manual Kapitel 9 Blatt 84. Da steht auch beschrieben wie man das ausbaut.

    Einen Dämpfer hat der 3.3L/3.8L Motor nicht, der ist nur beim 3.0L und ich meine auch 2.5L Motor zu finden.
    Bei einem Allrad ist hinten am Verteilergetriebe noch eine zusätzliche Stütze angegebracht.