Beiträge von Wolfram

    Ok stimmt, das ist natürlich ziemlich seltsam mit dem Sensor.

    Welche Software verwendest du denn zum auslesen und einstellen?

    Soweit ich weiß speichert die VSI 1 keine Fehler dauerhaft, nur solange sie angeschaltet ist. Du müsstest also immer den Laptop angesteckt haben und überwachen. die VSI 2.0 speichert wohl auch Fehlercodes dass man die später auslesen kann.

    Ein Steuergerätedefekt ist natürlich schnell vermutet, den Fehler würde ich erstmal an anderer Stelle suchen.

    Weiter zusammenbauen:
    In den Bereichen, in denen Teile an dem schönen neuen Lack scheuern könnten, werden Gummizuschnitte dazwischen geklebt und mit etwas Kranfett eingeschmiert.

    Hier das aktuellste Getriebesteuergerät für den ES, Teilenummer 4686606. Gut zu erkennen am schwarzen Kunststoffdeckel. Muss zwingend via einem Diagnosegerät resettet werden, bevor es mit dem neuen Getriebe arbeiten darf, sonst gibts Krach.

    Motorarbeiten:
    Der Motor wurde aus dem Lager gekrant und bei angenehmen -2°C einbaufertig gemacht.
    Neuteile unter anderem:
    - Zündkerzen
    - Zündkabel
    - Dichtungen
    - Wasserpumpe
    - Leerlaufrolle
    - Spannrolle samt Spannarm
    - Keilrippenriemen
    - Alle 3 Motorlager
    - Lamdasonde

    Motor reinfallen lassen:
    Dank der Hebebühne schnell gemacht.


    Links die alten Injektoren, rechts die neuen. Die rechten werden ab 95 verbaut und sind auch für den GS passend. Leider gab es Ärger mit dem Fuel-Rail. Beide die ich hatte waren an den drehbaren Stellen undicht. Hoggel-cdn konnte Gott sei dank aushelfen.

    EDIT 4.11.2019: Die Injektoren sind nicht die gleichen. Die orangenen haben 12.2 Ohm, die blauen 14,9 Ohm. Daher kann man diese nicht mit dem Steuergerät verwenden was ich habe. Die Injektoren wurden Ende Oktober 2019 zurück getauscht.

    Achse gereinigt und Lenkgetriebe frisch gemacht. Die Schrauben wurden gereinigt und geölt und dann mit Mike-Sanders Fettband gegen Dreck geschützt.

    Motorlager neu machen:
    Kurz und knackig:
    - Lagernasen umbiegen, altes Gummilager rausdrücken (geht überraschend einfach)
    - Sandstrahlen lassen
    - Brantho 3in1 aus der Sprühdose benutzt als Lack
    - neues Lager reingedrückt

    Kühlkreislauf reinigen:
    Da der alte Kühler wurde wieder verwendet, das Wasser war ziemlich dreckig. Also erfolgte zuerst eine Spülung mit Kukident Gebissreiniger (Links im Bild das Abwasser) und anschließend mit Zitronensäure (Rechts im Bild das Abwasser). Danach noch zwei Spülungen mit destilliertem Wasser. Danach war die Plörre einigermaßen durchsichtig.

    Das erste mal auf eigenen Füßen:
    Hier noch ohne Bremssystem.

    Bremsen neu machen:
    Die alten Bremsen haben in den Alpen angenehm rot geglüht, Grund genug mal alles neu zu machen.
    Mit Luftdruck und einer Ausblaspistole lässt sich der Kolben sehr komfortabel rausdrücken.

    Bald gehts weiter mit den Bremsen...

    Hey und nochmal Willkommen,

    die Fehlerbeschreibung ist ja schonmal sehr gut. Auf welche Literatur beziehst du dich genau? Auf die Amerikanische oder Deutsche? Chrysler-Handbuch oder "inoffiziell"? Die Werkstatthandbücher aka Service Manuals gabs ja auf beiden Kontinenten.

    Zum Lambdasignal sei so viel gesagt, dass es auf jeden Fall Sinusähnlich ansehen soll, da scheint also etwas nicht zu stimmen was das Signal der Lamdasonde angeht.

    Das Kabel an der Ansaugbrücke geht direkt vom Grauen oder Schwarzen Stecker hinter der Batterie an den Anschluss der Lamdasonde, dazwischen ist nix, wobei die Masseverbindungen der verschiedenen Teile oft zusammengeführt werden. Wie es jetzt ganz konkret bei der Lamdasonde aussieht müsste ich nachschlagen.

    Insgesamt klingt die Problematik schon ziemlich nervig, zumal die Dinge zusammen hängen können oder eben nicht.

    Ich würde folgendes versuchen, bevor wir hart in die Schaltpläne einsteigen:
    Sämtliche Masseverbindungen prüfen und prophylaktisch in Stand setzen. Das wären soweit ich weiß:

    - Batterie -> Motor (direkt überm Krümmer vorne)

    - Batterie-> Karosserie (ganz wichtige Verbindung! Die sitzt hinter und unter der Batterie, dazu am besten Batterie und Luftfilterkasten ausbauen, ist einfach auf die Karosserie drauf geschraubt, Schraube und Kabel mit einer Drahtbürste ordentlich reinigen, nach Möglichkeit etwas z.B. Batteriepolfett verwenden)

    - Motor -> Karosserie (an der Ansaugbrücke hinten links (wenn du davor stehst) und an der Spritzwand verschraubt)

    - Motor -> Karosserie (Motorhalter vorne rechts (in Fahrtrichtung) an Karosserie, das ist mit so einer Klemmenähnlichen Konstruktion gelöst. Alles schön sauber machen)

    - Kabelbaum -> Karosserie (jeweils bei den Scheinwerfern an den Schlossträger verschraubt, 6er Blechschraube, auf jeder Seite einmal.)

    - Kabelbaum -> Batterie (das dritte Massekabel an der Minuspolklemme, einfach mal schauen wo das hinführt und überprüfen, dass alles in Ordnung ist)

    grüße

    Einen Namen bekommt das Kind erst wenn es fertig ist, daher ist das oben erstmal nur ein Arbeitstitel.
    Hier werde ich nach und nach Dinge dokumentieren die an dem Projekt gemacht werden. Bis jetzt ist schon sehr viel passiert, aber es wird weitergehen bis es fertig ist. Wie das Ziel genau aussieht, weiß man ja nie so genau, deswegen will ich mich da garnicht festlegen. Schritt für schritt geht es in eine Richtung. Grundsätzlich gilt, so viel wie möglich selber machen und das bei einem ganz ganz schmalen Budget.

    Zunächst daher etwas gruppiert die größten Baustellen, die bereits fertig sind.

    Blattfedern:
    Die alten Blattfedern hingen durch und waren abgeranzt. Also kurzerhand gute gebrauchte gekauft.
    Diese wurden dann zerlegt, abgeschliffen und 6-Schichtig mit Ovagrundol und Chassislack OH lackiert. Bei der Montage mit MOS2 fett gepackt, für Korrosionsschutz und Performance. Die neuen Blattfederklammern sind von einem 68er Jeep.
    Schlussendlich das ganze mit MikeSanders Fettband eingewickelt.


    Anhängerkupplung:
    Die Anhängerkupplung war einfach nur hart rostig aber massiv. Sie ist von MVG aus Eschweiler und bei einigen Voyagern verbaut. Hier hab ich etwas rumexperimentiert wie man sowas am besten angeht. Schlussendlich habe ich sie strahlen und verzinken lassen. Kostenpunkt 30€ steuerneutral. Anschließend noch 3-Schichtig mit Brantho Korrux 3in1 angemalt. Die Muttern und Schrauben wurden alle ersetzt.


    Motorraum:
    Motor und Getriebe waren sowieso schonmal draußen, und der Schlossträger vorne musste getauscht werden, da der alte durch einen Unfall des Vorbesitzers Falten geworfen hatte. Der Schaden hielt sich zum Glück auf den Träger beschränkt, am auto an sich war nichts dran. Da bot es sich an den Motorraum schonmal zu lackieren. Wenn das Auto irgendwann mal von außen lackiert werden sollte, kann der Motorraum ja nicht in der Originalfarbe bleiben, wie sieht das denn aus. Daher alles ausgebaut und geschliffen sowie entrostet. Dabei hat man auch gleich die Gelegenheit sämtliche teile zu reinigen, konservieren und in Stand zu setzen. der ABS-Block wurde getauscht. Lackiert wurde der Motorraum in 3 Schichten Brantho Korrux 3in1 und anschließend 2 Schichten Brantho Kristallglanz. Der Klarlack ist dafür da, dass das sehr weiche 3in1 mit der Zeit nicht schäbig wird. Der neue Schlossträger wurde vorher schon lackiert und hängt auf dem Bild schonmal Probe.
    Der Schlossträger musste an ca 25 stellen mit einem Schweißpunktausbohrer ausgebohrt werden. Montiert wurde dieser dann mit 25 Edelstahl-Schrauben. Geschweißt wurde hier ganz bewusst nicht.


    Dämmung:
    Da ich noch nie eine originale Dämmung eines Voyagers gesehen habe, die halbwegs ordentlich aussieht, habe ich garnicht erst versucht etwas originales im guten Zustand zu bekommen, sondern was eigenes zu machen. Lange habe ich gesucht und bin Schlussendlich im Webshop von Steven Wesel fündig geworden. Dort gibt es Dämmmatten mit Filz als Oberfläche und selbstklebend. Die Originale Dämmgeschichte bildet eine hervorragende vorlage um die Papp-Vorlage selbst zu erstellen.


    Wieder zusammenbauen:
    Es fehlt noch der Kabelbaum. Die größte Arbeit ist hier den alten Kabelbaum von seinem Schutz und Umwickelungen zu befreien. Umwickelt wurde dieser dann mit Tesa 51026, ein Band für Kabelbäume im Motorraum. Das dann noch zusätzlich mit geschlitztem Wellrohr verpackt. Eine unglaublich langwierige und langweilige Arbeit, aber das Ergebnis kann sich sehen lassen.
    Die Kabelbinder sind von HellermannTyton und haben einen Moosgummifuß, der verhindert dass der Untergrund beschädigt wird und dichtet zusätzlich gegen Wasser etc ab.
    Momentan ist das ganze Geraffel wieder auf dem Weg in den Motorraum, es wird richtig spannend.

    Ach so ein scheiß, schade. Bei Ebay.com wird man oft fündig für gebrauchte dinger.Mit dem Versand muss man halt gucken.

    Die passenden Nummern für eine Lund SunVisor (Ohne Beleuchtung) oder MoonVisior (Mit Beleuchtung) siehe Wiki:

    Lund SunVisor
    Artikelnummer Lund: 12026
    oder
    Artikelnummer Lund: DOV2

    und MoonVisor
    Artikelnummer Lund: 19016