Beiträge von Wolfram

    Innenraumarbeit:
    Nach dem Motorraum geht es an die Arbeit im Innenraum.
    Erst einmal muss der Innenraum ausgeräumt und gereinigt werden, da sich der Werkstatt Staub dort kräftig niedergelassen hat.
    Grundsätzlich soll der Innenraum neu gedämmt werden, um einen besseren Fahrkomfort zu erreichen.

    Die Seitenverkleidung ist schon seit Jahren raus, es muss nur die vordere Verkleidung raus.

    Etwas übereifrig wurden auch die einzelnen Verkleidungsteile ausgebaut, das ist wahrscheinlich nicht notwendig. Das gesamte vordere Armaturenbrett lässt sich nach dem Lösen von wenigen Schrauben herauskippen.

    ...übrig bleibt die Baugruppe für Klimaanlage und Heizung.
    Die Dämmmatte hinter der Baugruppe an der Spritzwand ist eine 2 cm Dicke Dämmschicht mit einer aufgebrachten Schwerfolie. An dieser Stelle scheint Chrysler nicht gespart zu haben, die Schicht ist ziemlich groß Dimensioniert und aus vernünftigem Material gefertigt.

    Das Zeug kommt auch noch raus...
    ..und eine Spritzwand zeigt sich.

    Auf diese Spritzwand kommt ein großes Stück 2mm starke Schwerschicht. Das Material ist vom Webshop ADMS gekauft und kostet für 60cm x 100cm 17€.
    Grundsätzlich ist es absolut nicht notwendig diesen Bereich komplett abzudecken, allerdings passte das stück mit 60cm x 100cm so gut in den Bereich, dass es einfach als ganzes eingeklebt und eingeföhnt wurde.

    Ganz besonders Spaß macht das bekleben der Radläufe, da diese 3 Dimensionale Form alles andere als einfach zu bekleben ist.

    Wenn man das Teil ohnehin schon draußen hat, kann man auch mal eine Inspektion der Klima und Heizungsbaugruppe machen.

    Gut zu erkennen der Kältetauscher Links und der Wärmetauscher rechts.

    Die Halterung vom Wärmetauscher schien etwas lose und wurde Sicherheitshalter neu verlötet, das sich da nichts kaputt rappelt.

    Einer der Halter des großen Plastikkörpers war gebrochen und wurde mit sehr viel epoxid Harz wieder zusammen gefügt.

    Die originale Dämmmatte kommt wieder rein und die Klimabaugruppe wird eingebaut.

    Damit man es hinterher nicht so schwierig hat, wird jetzt durch die Durchführung der Motorhaubenentriegelung noch ein 16 Quadratmillimeter dickes Kabel für die Endstufe, ein weiteres 12V Kabel für zukünftige einbauten und die Kabel der Gasanlage für den Schalter durchgeführt.

    Gasanlage Endspurt

    Nach Einbau des Computers ging es daran die Kabel das Gasanlage zu sortieren, reinigen, einzuwickeln und mit Wellrohr einzupacken. Das dauert ewig und ist ziemlich langweilig, aber das Ergebnis kann sich sehen lassen.
    Ich habe darauf geachtet die Kabel in ihre Funktionen gebündelt einzupacken. Sensoren, Injektorleitungen, Stromleitungen sind separat eingewickelt und ich Wellrohr verpackt. Das hat den Nachteil, dass deutlich mehr Platz eingenommen wird als notwendig, an einigen Stellen wurde es platztechnisch knapp. Dann wurde der Kabelbaum der Gasanlage weitestgehend am original Kabelbaum entlang geführt.

    Die jeweiligen Leitungen für Lambda und Drehzahl (wobei sich diese am Kurbelwellensensor nicht vernünftig abgreifen lässt), habe ich direkt an den Steckern vom Motorkabelbaum unterm Luftfilterkasten abgegriffen, nicht bei den jeweiligen Sensoren. Das spart Kabellängen und Arbeit.

    Das ganze Gewusel für das Durchschleifen der Injektoren hat unter dem Luftfilterkasten Platz gefunden. Hier ein Zwischenstand.

    So schaut das ganze noch teilweise unverpackt aus.

    Erste Lebenszeichen der Gasanlage am Computer. In Grün zu erkennen das miserable Drehzahlsignal.
    Aber es läuft.


    So sieht der Motorraum jetzt fertig aus.


    Damit ist eine riesige Baustelle des Projektes abgeschlossen. Anfang 2016 war der Motor das erste mal draussen und aufgrund meiner Unzufriedenheit mit dem Ergebnis habe ich dann beschlossen das ganze richtig anzugehen.
    Bei der Umsetzung wurde sehr viel gelernt, und mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden.


    Fazit aus diesem Teilbereich:

    Einige Dinge möchte ich noch als Denkanstoß für andere stehen lassen:

    - Man sollte gute Rollen für die Lackierung nehmen, meine haben sich während der Arbeit teilweise aufgelöst. Das muss nicht sein.

    - Es gibt Brantho 3in1 auch in der Dose, damit lässt sich ein schönes Lackbild erzeugen. Vielleicht kann man den Motorraum damit auch lackieren? Aber was macht man dann mit dem Klarlack? Und wie kommt man mit der Dose hinter den Dom?

    - Kabelbäume immer an Ort und stelle fertig machen, sprich wo geht welcher Abzweig aus dem Kabelbaum heraus. Das mit kleinen Kabelbindern sichern und dann rausnehmen, dann erst einwickeln.
    Nicht an originalen Kabelknicken orientieren und es einfach außerhalb zusammenwickeln, das habe ich gemacht und musste stellenweise nachkorrigieren.

    - Den Kabelbaum nicht zu stramm umwickeln

    - Eventuell den Kabelbaum nicht komplett einwickeln, sondern nur teilweise, sprich dass Kabel sichtbar bleiben? Wie eine Art Spirale?

    - Kabel erst positionieren und einwickeln, danach Wellrohr ausmessen und bestellen und unbedingt aufschreiben welcher Durchmesser Wellrohr für welche Stelle vorgesehen ist.
    Dazu malt man sich den Kabelbaum am besten komplett auf und trägt dort die Maße ein.
    Sonst steht man hinterher vor einem Berg Wellrohre und weiß nicht mehr was wohin sollte.

    - Motorraum abgedeckt halten, Dreck ist überall


    Halter sind schön lackiert.


    Da ist der Computer jetzt platziert. Oben links im Bild ist zu erkennen, dass ich statt dem Einlöten der Gasanlage auf Stecker setze.
    Die Zuleitungen der Injektoren werden bei der Prins durch den Emulator durchgeschleift und dann bei LPG Betrieb deaktiviert.
    Geht die Gasanlage kaputt kann das schlimmstenfalls zu einem Totalausfall führen (natürlich nur theoretisch, praktisch passiert das nicht). Deswegen sind die Zuleitungen der Injektoren steckbar, um im Fall der Fälle auf Benzinbetrieb umzustecken.

    nach einer etwas längeren Winterpause geht es mit dem Projekt wieder stramm weiter :)

    Gasanlage:
    Die Gasanlage ist eine Prins VSI 1 mit einem 72L Unterflur Tank wo eigentlich der olle Reservereifen sitzt.

    Im Zuge der Neugestaltung des Motorraums muss die Gasanlage natürlich auch neu gemacht werden.

    Es werden zur montage der Komponenten grundsätzlich keine neuen Löcher gebohrt. Eine Vorgabe die das ganze etwas schwieriger werden lässt.


    Die Injektoren sind die mit dem orangenen Punkt von Keihin. Vorher hatte ich die mit dem blauen Punkt aber die wurden in der Zwischenzeit woanders verbaut, daher habe ich einfach die orangenen genommen. Nach ccm pro Zylinder gemessen, sind beide Farben geeignet.
    Die Rails werden über zwei der Schrauben für die Ansaugbrücke montiert und sind bombenfest.
    Die Schlauchlängen sind alle fast gleich, mit unterschieden von maximal 8mm. Damit versuche ich den Füllungsgrad der Zylinder möglichst gleich zu halten.


    Das Bild ist schon was älter, hier sind aber die Einblasdüsen zu erkennen die ich verwendet habe. Das besondere ist dass diese in den Ansaugtrakt hineinragen und so ein besserer Füllungsgrad erreicht werden kann, da das LPG besser verwirbelt wird.

    Der Filter ist neu und wird an einer der Montageschrauben für die Drosselklappe fixiert.
    Der Verdampfer ist über 4 Streben an Wischermotor, Bremszylinder und Dom fixiert.
    Sehr angenehm sind hier die kurzen strecken der Gasleitung.
    Apropos Gasleitung, statt Kupfer setze ich auf Flexiblen schlauch von Faro. Dieser ist deutlich besser zu verlegen als Kupfer. Die Zuleitung zum Tank erfolgt mit 6mm Schlauch.


    Am Computer habe ich am längsten gebastelt, bis er ordentlich saß. Er findet seinen Platz jetzt neben der Batterie und ist damit gut aufgehoben.
    Angenehmer Effekt ist, dass die Kabellängen für den Computer alle extrem kurz ausfallen, also weniger Unordnung im Motorraum.


    Alle Halterungen nochmal von Korrosion befreit.
    Momentan trocknen die guten in der Werkstatt.

    Bald gehts weiter ^^

    Hallo zusammen,

    wie schon früher erwähnt, bildet das Wiki entstanden aus meiner persönliches Dokumentation die Grundlage dieses Forums. Wir haben uns damals jedoch entschlossen das Wiki nicht öffentlich zugänglich zu machen.

    Das Wiki hat sich seit dem stetig weiterentwickelt. Wir sind der Meinung, dass jetzt die Zeit reif ist das Wiki öffentlich erreichbar zu machen. Es ist somit nicht mehr nötig sich anzumelden um im Wiki zu stöbern.

    Es wird auch in kommender Zeit immer mehr Inhalt im Wiki erscheinen.

    Wer ebenfalls im Wiki mitwirken möchte ist herzlich eingeladen sich bei einem der Admins zu melden :)

    Der Dokumentenbereich steht trotz allem nur Mitgliedern offen.

    Fröhliches Lesen :thumbup:

    Hallo,

    ich möchte mal gerne ein besonderes Fahrzeug vorstellen. Das Fahrzeug hat Dezember 2016 den Weg zu uns gefunden, nachdem es auf Mobile.de angeboten wurde. Ich hatte den Verkäufer in Thüringen kurzerhand angerufen und direkt zugesagt. Fahrzeug stand wohl schon einige Jahre.

    Also machten wir uns eines Abends auf den Weg und schauten uns im dunklen kalten Winter die Karre an. Die Bremse war fest, Probefahrt also nicht möglich. Die Karosserie war auf den ersten Blick ein Katastrophe, auf den zweiten leider auch. Also das Auto natürlich gekauft.
    Nachts dann in Eiseskälte noch die linke Trommelbremse wieder gängig gemacht, rote Kennzeichen drauf. Getriebe schaltet? Getriebe schaltet! Ab auf die Autobahn und 650km ohne Mucken geleistet.
    Als Beifahrer ein Traum mit der Beleuchtung im Dachhimmel.

    Das Fahrzeug selbst ist ein Importfahrzeug aus den USA und genullt. Ein Plymouth Grand Voyager 1995er Baujahr. 3,3L Motor und natürlich A604 Getriebe als Frontantriebler. Soundsystem und zwei Zonen Klimaanlage.
    Die Firma die den Umbau gemacht hat war den Aufklebern nach zu urteilen Glaval. Diese gibt es seit Anfang der 2000er nicht mehr.
    Durch den Fehlenden Unterbodenschutz ist die Karosserie eine vollendete Katastrophe. Innenraum und Technik dafür um so besser.


    Das Fahrzeug steht seit dem weggesperrt in einer Tiefgarage und wartet auf die Auferstehung.

    Hey,

    ach es gibt tatsächlich Leute die das Projekt noch verfolgen, wie erfrischend :D

    Nein ich bin kein gelernter KFZler, habe aber durch den Voyager mittlerweile eine recht stattliche Werkstatt und dann kommt natürlich auch eins zum anderen.

    Ich habe für den Voyager allerdings auch sehr gute Bücher aus den USA gekauft, nämlich die originalen Service Manuals von Chrysler (4,5cm dicke Schinken), da ist sehr viel Information drin und ist mit dem mageren Universalhandbuch auf Deutsch was in diversen Foren rumkreist nicht zu vergleichen. Diese amerikanischen Manuals habe ich dann für Vor Facelift (1993) und nach Facelift (1995) was sich natürlich grade bei der ABS Anlage massiv unterscheidet. Außerdem habe ich ein Deutsches Service Manual von Chrysler aus 1994 erworben, ziemlich teuer aber auch sehr gut.

    Ich bin momentan dabei das Deutsche 1994er Manual und das Amerikanische 1995er zu digitalisieren, das ist allerdings eine ziemlich Mammutaufgabe und benötigt sehr viel Zeit, die Qualität muss ja auch stimmen.
    Wenn es soweit ist werde ich es der Community natürlich zur Verfügung stellen :thumbup:

    Sonst mach doch mal einen Thread für dein ABS auf, eins kann ich dir aber schon sagen, falls das Dingen entlüftet werden muss brauchst du ein Diagnosegerät, ohne ist das nicht zu machen und du wirst Luft drin haben (was sich auch auf das normale Bremsen auswirkt).

    Grüße :)

    ABS nochmals raus:

    Alles zusammengebaut und den Blick nochmal schweifen lassen und ein Fehler fällt auf. Ich habe einen ABS Block aus einem Voyager mit kurzem Radstand eingebaut. Wie es sich herausstellt sind die Blöcke gleich, die eingeschraubten Proportioning-Valves allerdings nicht. Was macht das Ventil? Kurz gesagt, wenn man auf die Bremse tritt wird der Bremsdruck zunächst an die vorderen Bremsen geleitet, erst wenn hier ein bestimmter Druck erreicht wird, wird Bremskraft an die hinteren Bremsen gegeben.

    Gut im Bild zu erkennen die falschen Ventile (mit blauem Streifen dran). Diese sind für den kurzen Radstand.

    Also den ganzen Block wieder raus und die Ventile tauschen. Das hier sind die richtigen, ohne Farblicher Markierung bzw. laut Handbuch weißer Markierung. Diese proportioning Valves haben die Nummer 2821970 A und sind für den Langen Radstand mit Frontantrieb.

    Die Richtigen Ventile eingebaut und mit dem richtigem Drehmoment versehen.

    Und des ganzen Kasten wieder eingebaut.

    Danach natürlich nochmal das riesige Prozedere mit Bremsen und ABS entlüften, Diagnosegerät etc. pp. insgesamt eine Arbeit von mehreren Stunden.

    Folgende proportioning Valves gibt es übrigens.


    Radstand Markierung Ausgangsdruck
    Kurz Blau 694-840 PSI
    Kurz Allrad
    Lang Frontantrieb
    "Weiß" (keine Markierung) 764-877PSI
    Lang Allrad Grün 808-900 PSI

    Da grade das Zeug zur Hand war, dachte ich mir ich tausche mal schnell die Tachoeinheit um zu schauen ob es funktioniert. Ich hatte bei einem Schlachter Town & Country 1995er Baujahr ein Mäusekino samt passendem Bodycontroller erworben.

    Große Mythen ranken sich darum, passt alles nicht,Stecker passen nicht, Kabelbaum muss getauscht werden, etc. pp.

    Stellt sich heraus, alles nicht so wild.
    Die Tachoeinheiten und die Bodycontroller haben die gleichen Anschlüsse, Kabelbäume müssen nicht getauscht werden.
    Es muss lediglich darauf geachtet werden, dass der Digitale Tacho mit "seinem" Bodycontroller eingebaut wird. Darin sind nämlich beispielsweise der Kilometerstand gespeichert. Bodycontroller vom Mechanischem Tacho sind mit dem Digitalen Tacho nicht kompatibel.

    In diesem Fall kam der Tacho aus einem Nach-Facelift Modell. Bei einem Tacho und Controller aus einem Vor-Facelift Modell mag das anders aussehen!

    Also: Tacho tauschen, Bodycontroller tauschen, fertig!

    Interessant ist, dass sich die Bodycontroller die gleiche Teilenummer haben, sich aber dennoch in der Bestückung der CPU (und damit wahrscheinlich der Programmierung) unterscheiden.

    UPDATE Juni 2020:
    Die Kabelbelegungen der Stecker der Bodycontroller unterscheiden sich vor und nach Facelift komplett! Die Bodycontroller können daher auf gar keinen Fall zwischen Facelifts getauscht werden. Man muss also für einen Umbau den richtigen Tacho + Bodycontroller für das Fahrzeug besorgen!

    Benzinsystem:

    Beim Ausbau ist der Stecker von der Benzinpumpe kaputt gegangen. Zum einen war ich unvorsichtig, zum anderen war das Plastik ziemlich spröde und ist direkt zerbrochen.
    Der Stecker selbst hat die Typenbezeichnung PT1402 und wird bei verschiedensten Herstellern verwendet. Unter anderem auch im 2012er Dodge RAM 1500. In den USA ist der Stecker von einigen Quellen zu beziehen, eBay lässt grüßen.
    Eigentlich ist der Stecker dazu gedacht um gelötet oder gecrimpt zu werden. Da mir die Qualität der kleinen Kabel am Stecker aber suspekt erschien, habe ich den neuen und den kaputten Stecker einfach zerlegt. Die Kontakte am oringalen Kabel sind vernünftig gecrimpt. Daher habe ich die alten Kontakte in den neuen Stecker eingesteckt, fertig.


    Die Schnellverschlüsse am Tank sind wieder gängig gemacht und die Entlüftung ist mit neuem Schlauch ausgestattet.

    Ein neuer Benzinfilter kommt bei der Gelegenheit auch rein, Kostenpunkt 8€.

    Antriebswellen:

    Die Manschetten der alten Wellen waren rissig und die ABS ringe weggerostet. Zudem waren die Dichtlippen an den Außengelenken rostig und daher nicht mehr brauchbar.

    Eigentlich wollte ich die Außengelenke lediglich zerlegen und neu fetten sowie Dichtlippe und ABS Ring erneuern. Die Aussage von Chrysler, dass die Dichtlippe noch lieferbar ist ließ hoffen. Nach zwei Wochen stellte sich jedoch heraus: Nicht mehr zu bekommen. Rockauto ist diesbezüglich auch sehr mager ausgestattet, daher habe ich die beiden Außengelenke neu gekauft, mit bereits vorhandenen Dichtlippen. 13€ das Stück haben die gekostet.

    Da der ABS ring bei den Gelenken fehlt, musste ich diesen noch neu aufpressen, das Spezialwerkzeug dafür wurde wieder einmal mit dem 3D Drucker selbst gefertigt.

    Neue Teile. Die Manschetten für innen habe ich von Rockauto. Da werden die separat für links und rechts innen aufgeführt, in der Praxis sahen diese Teile jedoch sehr gleich aus, außer dass eins blau ist und das andere schwarz.

    Zerlegte Wellen

    Simsalabim...

    Bremsschläuche:
    Ich hatte auf Daparto vorher Bremsschläuche von All Brake Systems gekauft. Die Qualität hat mir jedoch nicht ausgereicht, daher habe ich von Rockauto welche von Raybestos bestellt. Die Schläuche selbst sind jedoch von Sunsong, nicht Raybestos. Die Sunsong Schläuche bekommt man bei Rockauto für die hälfte, das hat mich etwas geärgert. Die Banjo-Schraube wird ebenfalls erneuert inclusive Dichtungen.

    Fertig gebaute Vorderachse, der Stabi wird verschraubt sobald der Wagen Bodenkontakt hat.

    Bremsleitungen:
    Der Weihnachtsmann hat ein Paket gebracht.

    Bei der Materialauswahl habe ich zwischen Stahl Bremsleitungen mit Edelstahl Geröllschutz oder Kunifer Bremsleitungen nachgedacht. Da der Geröllschutz der originalen Bremsleitungen nur in Amerika zu bekommen ist,hab ich mich für Kunifer entschieden. Kunifer mit Geröllschutz ist Materialtechnisch bedenklich, deswegen habe ich mich auch gegen die Variante entschieden (finde sie aber grundsätzlich am schönsten)
    Zudem war es extrem schwierig ein passendes Werkzeug für Typ E SAE Bördel aufzutreiben ohne ein Vermögen zu bezahlen.

    Problematisch war eine Überwurfmutter vorne am Verteilerblock. Diese hat ein 7/16" 24 UNF Gewinde (Vollgewinde) und war nicht so einfach (garnicht) zu bekommen (Im Bild die untere linke ist die falsche). Die vorderen Überwurfmuttern sind daher die originalen.
    Alle anderen sind wie gehabt 3/8" 24UNF mit Vollgewinde.

    Es gibt ein Bördelwerkzeug, Kunifer Bremsleitungen und neue Überwurfmuttern.


    Der erste Testbördel hat nicht lange auf sich warten lassen. Das Werkzeug lässt sich hervorragend benutzen und mit den Kunifer Leitungen auch nicht zu schwierig zu benutzen.

    Ich habe zwar einige mehr oder weniger tolle "Biegezangen" für Bremsleitungen, allerdings sind diese in der Anwendung unbrauchbar, da der Radius zu groß ist. Das Biegewerkzeug Hazet 2193-1 hat sich als wunderbares kleiner Werkzeug hervorgetan, die Arbeit damit hat wirklich spaß gemacht.

    Hier die ersten Kontakte mit dem Biegen der Leitung

    Das Biegen der Leitung ist sehr einfach, leider biegt sich die Leitung auch mal ungewollt da wo man sie grade anpackt, ein bisschen Rücksicht muss daher genommen werden.

    Ein schwieriges Problem war, dass durch den Geröllschutz der originales Leitungen der Außendurchmesser der Leitungen 8mm beträgt. Die Halterungen der Leitung unterm Fahrzeug sind natürlich auf 8mm ausgelegt und halten eine 4,75mm Leitung natürlich kein Stück.
    Also einen Griff zum Konstruktionsprogramm und mit dem 3D Drucker einen Satz Clips entworfen. Diese werden auf die Leitung geclipst werden und ermöglichen eine vernünftige Montage in die originalen Halter.

    Die Leitungen der Hinterachse exakt am Original nachgefertigt.

    Kunifer-Impressionen