In letzter Zeit hatte ich wenig Zeit das Projekt zu Dokumentieren, deswegen gibt es jetzt ein größeres Update 
Zuerst ein Nachtrag zur Armaturengeschichte. Unter die originalen Schrauben haben Sperrzähne und zerstören bei jeder Montage/Demontage etwas Plastik, deswegen wurde dem mit einer Unterlegscheibe einhalt geboten.

Gastankhalter
Der Gastank sollte ersetzt werden, durch einen größeren 103L Tank. Der Tank hat die maße 320x270. Man hätte auch einen 320x300 Tank nehmen können, allerdings geht das zu lasten der Bodenfreiheit, deswegen der Entschluss um "kleineren" Tank.
Hier sitzt der neue Tank einmal Probe.

Das Problem ist, dass einige Streben im weg sind, dazu soll eine Unterkonstruktion gebaut werden, die diese Streben überbrückt.

Im Innenraum sind 8mm Stahlbänder mit versenkten Löchern, um die Last zu verteilen.

Das war die fast fertige Konstruktion, selbstgeschweißt.


Nachdem das Teil soweit fertig gestellt war kam der super-Gau. Das Teil hatte sich durch das einschweißen von 8mm Blechen an den dünnen Stellen so derartig verzogen, dass das Teil nicht mehr passte.
Es wanderte deswegen nach einigen Tagen Arbeit und 60€ Materialkosten in die Tonne.
Der alte Tank kam wieder rein und der neue Tank wartet auf Halterung V2.0.
Reifendruckkontrollsystem
Bei der Jagd nach Fernostkram hat es dieses Reifendruckkontrollsystem in den Warenkorb geschafft.
Die Sensoren werden statt Ventildeckel aufgeschraubt und mit einer dünnen Mutter gekontert.
Die Empfangseinheit hat eine kleine Solarzelle, einen nervigen USB Anschluss kann man sich also sparen. Das Teil schaltet sich selbst ein wenn sich das Auto bewegt und geht automatisch wieder aus wenn es steht.
Gekostet hat das ganze Set 25€.


Fazit nach 10000km Fahrt:
Auf jeden Fall sein Geld wert. Nach längeren Fahrten >8 Stunden am Stück) fallen die Sensoren einer nach dem anderen aus. Vermutlich ist die Software einfach so schlecht, dass das Gerät nicht mit so langen Betriebszeiten klarkommt. Bei normalen Fahrten ist das Gerät aber absolut einwandfrei und ich möchte es nicht mehr weglassen. Das ganze macht sich bezahlt sobald man einmal einen Platten auf der Bahn hat...dann piept das einen Gerät wild protestierend entgegen.
Zusammenbau
So sieht es dann also aus, das Ergebnis vieler vieler Stunden Arbeit. Von außen immer noch bisschen schäbig, aber technisch Top.


Nach einem etwas aufwendigeren TÜV-Verfahren hatte der Wagen dann endlich TÜV, und wohin fährt man dann mit so einem ungetesteten Neubau? Genau, Südspanien.

7000km also eine kleine Einfahrtour gemacht. Dabei stets von einer Motorkontrollampe begleitet, aber dazu später mehr..
Kleiner Rückschlag Nr. 1
Und irgendwann wundert man sich, was plätschert da denn so? Ein gerissener Kühlschlauch. Man kann nur froh sein, dass das nicht auf der Einfahr-Tour passiert ist.
Aber was ist das überhaupt für ein seltsamer Schlauch? (rechts im Bild)
Original scheint der nicht zu sein, wenn man sich einen originalen ansieht(links im Bild)

Also woher bekommt man dann einen originalen Kühlschlauch? Genau, garnicht.
Also was machen? Genau, Universalteile!
Gates stellt einen universellen Schlauch her der sich Vulcoflex II nennt. Dieser ist biegbar und in verschiedensten Maßen verfügbar.
Motorseitig hat der obere Kühlschlauch 1,25" (32mm) und Kühlerseitig 1,5" (38mm).
Der passendste Schlauch von Gates ist VFII44 bzw 4274-00044. Dieser wird auch unter der Gates Artikelnummer 25302 bei Rockauto geführt. Der Schlauch hat 39cm Länge. Ich denke optimal wären 35cm, aber in der länge gibt es den Schlauch nicht.

Der Schlauch ist ein exzellenter Ersatz.
